25 Jahre Tischtennisverein nach Lossagung vom TSC – Langjährige Mitglieder im Schäferhof geehrt

TTV Oberhone widerlegt Kritiker

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Urkunden en masse: Bei der Feier zum 25 jährigen Bestehen des TTV Oberhone wurden Mitglieder für ihre Zugehörigkeit geehrt. Manche sind schon von Beginn an dabei.

Oberhone. Am 6. April 1989 von 18 Sportlern in der Gaststätte Schäferhof gegründet, feierte der TTV Oberhone am Samstag seinen 25. Geburtstag. „Die Gründung des TTV war ein Start von Null auf Hundert“, erinnerte sich Vorsitzender Uwe Pröger und betonte, das man gleich im ersten Jahr mit zwei Damen- und drei Herren- sowie fünf Schüler- und Jugendmannschaft in die Punktspielrunden ging.

Unter der Prämisse Schüler und Jugendliche sowie ein kontinuierlicher Vorstand garantieren die Basis für eine erfolgreiche Vereinsarbeit für die kommenden Jahre, ruhte man sich im TTV nicht auf seinen Lorbeeren aus, was sich auch in der Mitgliederzahl bemerkbar machte, die sich schon bald in Richtung 100 bewegte. Zahlen, die auch die Ehrengäste, an ihrer Spitze Landrat Stefan Reuss und Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe, beeindruckten. Die einfallsreiche Tischdekoration ganz im Stil des Tischtennissports, veranlasste den Landrat Eschweges Stadtoberhaupt zum Duell an der grünen Platte herauszufordern.

Doch beim TTV wurde nicht nur Tischtennis gespielt, sondern auch gelebt. In den folgenden Jahren trat der TTV als Ausrichter von Kreismeisterschaften oder Bezirksranglisten in Erscheinung. Daneben gehören die Oberhoner zu den wenigen Vereinen im Kreis, die mit mehreren Senioren-, Jugend- und Schülermannschaften ständige Gäste bei Pokalspielen auf Kreis- und Bezirksebene als ernsthafte Gegner für die Konkurrenz auftreten. Gerd Mäder (Sportkreisvorstand) und Reiner Schröder (TT-Kreisjugendsportwart) würdigten das sportliche und ehrenamtliche Engagement im TTV, bezeichneten den Verein als Aushängeschild des Kreises. Schröder wünschte sich, dass nach Jahren der Stagnation, der TTV bald wieder mit einer Jugendmannschaft an den Start geht. Ortsvorsteher Ortwin Ludwig ging kurz auf den „Crash“ von 1989 ein, als sich der TTV vom TSC Grün-Weiß lossagte. „Der TTV hat alle Kritiker widerlegt und ist zu einem vollwertigen Mitglied unserer Gemeinschaft geworden.“ Dank und Anerkennung zollten dem TTV zudem Pfarrer Becker, Helmut Noack als Sprecher der örtlichen Vereine sowie Gerhard Grubbe (ETSV) und Jürgen Beck (SVR).

Von Dieter Möller

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