Informationsveranstaltung soll Nachwuchs gewinnen

Oberstufenschüler bekommen Einblick in die Arbeit der Polizei

Polizeihauptkommissar Uwe Hartmann (von links) erklärte Conrad Wenzel sowie Catharina und Robert die Geschwindigkeitsmessung via Laser.
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Polizeihauptkommissar Uwe Hartmann (von links) erklärte Conrad Wenzel sowie Catharina und Robert die Geschwindigkeitsmessung via Laser.

Einen Einblick in die Polizeiarbeit bekamen jüngst rund 30 Teilnehmer der Informationsveranstaltung „Polizei Hessen – Vielfalt ist unsere Stärke“ bei der Polizeidirektion Werra-Meißner in Eschwege.

Eschwege – Das Programm, in das die Polizei zahlreiche praktische Elemente eingebaut hatte, richtete sich an junge Menschen im Alter von 17 bis 28 Jahren, die an einem Studium bei der Polizei Hessen interessiert sind und dabei vor allem an Schüler der Oberstufe, die kurz vor ihrem Abschluss stehen.

Nach möglichen DNA-Spuren und den Abdrücken von Schuhen konnten Interessierte an dem simulierten Tatort eines Wohnungseinbruchs suchen. Sie stießen unter anderem auf einen Zigarettenstummel und eine Glasscherbe, an der sich der Täter verletzt haben könnte. Während eine andere Gruppe sich über die Arbeit bei der Schutz- oder der Kriminalpolizei informierte.

Sie erfuhren aus erster Hand, wie das Studium aufgebaut ist und was von den Studenten erwartet wird. Nach einer Begrüßung durch Kriminaldirektor Rainer Neusüß konnten die Interessierten in Gruppen an einer der drei Stationen mehr über die Möglichkeiten bei der Polizei, das Bewerbungs- und das Eignungsauswahlverfahren sowie über das Studium erfahren, lernten dabei, dass man als Bewerber vor allem Team- und Kommunikationsfähigkeit mitbringen sollte und auch die sportliche Komponente eine große Rolle spielt.

Verkehrsdienst und Polizeistation zeigten, wie eine Lastwagen-Kontrolle abläuft, stellten die Fahrzeuge vor und boten die Möglichkeit, Schutzausrüstung selbst anzulegen und sich beim Tempomessen mit dem Handlaser zu versuchen. Dabei stellten die Teilnehmer Fragen, interessierten sich unter anderem dafür, wie der Alltag bei der Polizei durch die Corona-Pandemie beeinflusst wurde. Von ihren Erfahrungen berichteten auch die kriminaltechnischen Assistenten an der Station der Eschweger Kriminalpolizei, erklärten unter anderem, was Trugspuren sind und dass man sich auch die Frage stellen müsse, ob wirklich eingebrochen worden sei.

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