Obstbaumallee in Waldorfschule angelegt mit Geld aus Umweltpreis

Obstbaumallee Waldorfschule Eschwege
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Pflanzen einen Apfelbaum für den Klimaschutz: (Von links) Dr. Rainer Wallmann, Heinz-Peter Gumpricht, Gabriele Maxisch und einige Schüler der Waldorfschule.

Mit Mitteln aus dem Umweltpreis wurde jetzt auf dem Gelände der Waldorfschule in Eschwege eine Obstbaumallee angelegt.

Eschwege.  Der Erste Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent des Kreises, Dr. Rainer Wallmann, pflanzte jetzt gemeinsam mit Umweltberaterin Gabriele Maxisch ein Apfelbäumchen der Sorte Topaz auf dem Schulgelände der Freien Waldorfschule Werra-Meißner. Die frisch angelegte Obstbaumallee, bestehend aus acht Bäumen, umsäumt nun den Weg zum Gartenbauhaus. Sie ist eine Investition in die Zukunft der Waldorfschüler und Teil des Preisgeldes, dass die Schule aus dem Gewinn des Umweltpreises 2019 bekommen hatte.

Umweltpreis aus 2019 

Im vergangenen Jahr gewannen die Waldorfschüler den Umweltpreis des Werra-Meißner-Kreises mit ihrem Projekt „Viele kleine Maßnahmen haben eine große Wirkung“. Sie hatten sich intensiv mit dem Thema Plastikmüll und Müllvermeidung beschäftigt. Sie besuchten die Mülldeponie in Weidenhausen, unterstützten die Flaschendeckelsammlung des Rotary-Clubs Eschwege (500 Deckel für eine Polioimpfung), überprüften ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck und entwickelten erste Schritte, diesen zu verkleinern. Die Zehntklässler hielten dazu Vorträge für die Viertklässler, die davon so inspiriert waren, dass sie Vorträge und ein Quiz für die Drittklässler gestalteten.

Schüler wurden zu Multiplikatoren in Sachen Umweltschutz

Das Thema setzte sich in den Familien und im Freundeskreis fort, sodass die Schüler zu Multiplikatoren wurden. „Auch wenn es nur kleine Maßnahmen sind, so bewirken sie doch eine langsame, aber stetige Bewusstwerdung und Auseinandersetzung mit Umweltproblemen“, lobte Wallmann. Viele dieser Schüler beteiligen sich mit ihren Eltern an den Fridays-for-Future-Demonstrationen.

Jetzt bewerben für den Umweltpreis 2020

Alle Schulen, Kindergärten, Vereine, Verbände oder Gruppen können sich noch bis zum 1. April mit Umwelt- und Naturschutzprojekten für den Umweltpreis 2020 bewerben. 2500 Euro beträgt die ausgelobte Geldsumme für den Umweltpreis.

Diese Kriterien bewertet die Jury:

- Aufgaben des Natur- und Umweltschutzes durch praktische Maßnahmen unterstützen,

-  Ausarbeitung des Projektes/der Aktion in schriftlicher Form mit theoretischem Hintergrund,

- Sonderaktionen mit Öffentlichkeitswirksamkeit durchführen,

- Lösungsmöglichkeiten für die gewählte Fragestellung entwickeln.

Bewerbungen der Umweltprojekte können per E-Mail an gabriele.maxisch@werra-meissner-kreis.de oder per Post an den Werra-Meißner-Kreis mit dem Kennwort „Umweltpreis“ gesandt werden.

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