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Open Flair: Biffy Clyro sind heute Abend der Headliner

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Danger Dan, Koljah und Panik Panzer (von links): Die Hip-Hop Band aus Düsseldorf und Aachen spielt um 0.30 Uhr auf der Seebühn. Es ist bereits ihr drittes Konzert beim Open Flair.
Heute Abend heißt es wieder „Mon The Biff“– das ist der Schlachtruf der Fans von Biffy Clyro. Es ist bereits ihr drittes Konzert beim Open Flair. © Harald Sagawe

Biffy Clyro ist zum dritten Mal beim Open Flair dabei. Die schottische Band brachte bisher neun Studioalben und drei Livealben raus.

Heute Abend heißt es wieder „Mon The Biff“– das ist der Schlachtruf der Fans von Biffy Clyro. Die schottische Alternative-Rock-Band ist eine der Headliner auf dem diesjährigen Flair. Nachdem die Band 2013 und 2017 bereits auf der Open Flair Bühne standen, sind sie in diesem Jahr auch wieder am Start.

Simon Neil, James Johnston und Ben Johnston fanden sich 1995 zusammen, um eine Band zu gründen, die sie zu Beginn noch Skrewfish nannten. Wie der Name Biffy Clyro entstand, ist nicht ganz klar, da mehrere Gerüchte in Umlauf sind.

Sänger Simon erzählte in einem Interview von 2010, dass er in der Schulzeit einen Kugelschreiber gehabt habe, auf dem sich der Sänger Cliff Richard gespiegelt haben soll. Den nannten sie dann scherzhaft „Cliff-Biro“ (Cliff-Kugelschreiber) und durch das Vertauschen der Anfangslaute entstand Biffy-Clyro. Der Bandname könnte allerdings auch ein Akronym für „Big Imagination For Feeling Young ‘Cos Life Yearns Real Optimism“ sein.

Die Band sagte mal in einem Interview, dass man sich ein ganzes Album anhören müsse, um sich ein Bild von ihrer Musik machen zu können. „Die Leute meinen, uns zu kennen, bloß weil sie einen Song im Radio gehört haben, und wenn sie dann zum Konzert kommen, werden sie auf positive Art überrascht, wenn sie entdecken, dass wir sowohl laute böse als auch leise schöne Stellen spielen, und dass wir keine straight-ahead Rockband sind. Wir wollen einfach vielseitig sein und alles eher komplex gestalten.“

Die schottische Band brachte bisher neun Studioalben und drei Livealben raus. Das neueste Album „The Myth Of The Happily Ever After“ brachten sie im letzten Jahr raus. Bei den Aufnahmen zum neuen Album wurden sie von einer Kamera begleitet und so kam im Februar eine Dokumentation raus. In „Biffy Clyro: Cultural Sons of Scotland“ nimmt die Band ihre Fans mit auf eine Reise in ihre Heimat Ayrshire, wo sie in ungewöhnlicher Studioumgebung das Album aufnehmen. In der Dokumentation sprechen sie unter anderem darüber, wie ihre Heimat ihre Karriere beeinflusst hat. Ihre musikalischen Vorbilder sind unter anderem Metallica, die Foo Fighters, und Nirvana. (Patrizia John)

Biffy Clyro, 22.30 Uhr, Radio-Bob!-Bühne

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