Rundgang über das Gelände: Eschweger Promis freuen sich über Erfolg des Rockspektakels

Open Flair - warmer Regen für die Stadt

Viel Auftrieb auf der Seebühne: Beim Rundgang der Eschweger Promis gab Steve Douglas von der Band The Resignators eine kleine Einlage. Fotos: ms

Eschwege. Das Beste gibt es immer zum Schluss: Im VIP-Bereich warteten auf die Promis kleine Köstlichkeiten, erfrischende Getränke und vor allem die Brüder Jean-Luc, Jacques und Jules.

Wullle wu Kräbb, hä? Kreisbeigeordneter Rainer Wallmann (Mitte) lässt sich den Crepes-Brüdern Jacques und Jules beköstigen.

Zur Freude der Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Kultur, Kirche und Gesellschaft im Werra-Meißner-Kreis, die der Arbeitskreis Open Flair wieder zur Promi-Tour eingeladen hatte, waren die ersten „Opfer“ der beleibten Köche schnell gefunden. Bereitwillig ließen sich Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe und Erster Kreisbeigeordneter Rainer Wallmann von den lustigen Köchen aus Frankreich füttern und abknutschen.

Aber auch zuvor hatten die Teilnehmer der exklusiven Tour über das Festivalgelände wieder viel Spaß und Unterhaltung bei ihrem Blick hinter die Kulissen. Sie erfuhren von Geschäftsführer Alexander Feiertag und Arbeitskreis-Vorsitzendem Mark Rathgeber außerdem allerlei Daten, Fakten und Zahlen rund um die Megaveranstaltung in Eschwege. Im Bus ging es zunächst vom Schlosspark aus am Camp vorbei, dann sogar auf die Seebühne und schließlich über die THW-Brücke in den VIP-Bereich am Werdchen.

Daten, Zahlen, Fakten: Open-Flair-Chef Alexander Feiertag erläutert beim Rundgang, wie das Festival funktioniert.

Besonders stolz sind die Verantwortlichen darauf, dass es ihnen von Jahr zu Jahr besser gelingt, die Infrastruktur des Festivals in den Griff zu bekommen. Das Sicherheitskonzept sei hier ein ganz wichtiger Bereich, sagte Mark Rathgeber beim VIP-Empfang. Es sei eine sehr verantwortungsvolle und schwierige Aufgabe gewesen, besagtes Konzept auf den Weg zu bringen. Aber schließlich sei es durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten gelungen. „Schließlich wollen wir hier kein Unglück wie bei der Love-Parade“, so Mark Rathgeber. Außerdem verriet er auch noch einige kleine Pannen, die sich bislang während des Festivals zugetragen haben.

OF-Stammgast: Der frühere Kultusminister Hartmut Holzapfel.

So bekam die Gruppe Skunk Anansie nach ihrem Auftritt nicht wie gewünscht Hähnchen und Salat, sondern Nudeln mit Tomatensoße aus der Mitarbeiterverpflegung. Unterwegs informierte Alexander Feiertag beispielsweise darüber, dass die Verantwortlichen des Flairs über digitalen Funk stets miteinander verbunden seien, außerdem bezeichnete er das Geld, das die vielen Festivalbesucher während des Open Flairs in Eschwege lassen, als „warmen Regen“ für die Stadt.

Er geht davon aus, dass rund 2, 5 Millionen Euro in die Kassen der heimischen Gaststätten, Hotels, Geschäfte und Supermärkte fließen. Ferner verjünge sich die Stadt durch das Festival und das tue ihr gut. (ms)

Mehr vom Open Flair lesen Sie in unserem Online Special.

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