Open Flair: Was man bei einem Unwetter tun muss

Eschwege. Seit Donnerstagabend regnet es fast ununterbrochen. Nicht schön, aber auch nicht schlimm. Was bei einem richtigen Unwetter zu tun ist, erklären wir hier.

Die Wolken verdichten sich und der Himmel wird immer dunkler: Auch während eines Festivals kann es zu ungeliebten Schauern und auch zu Gewittern kommen. Erarbeitet worden ist deshalb von den Flair-Verantwortlichen auch ein Sicherheitskonzept, das 2012 umfangreich überarbeitet worden ist; zu dem gehört zum Beispiel auch die zweite Brücke über der Werra neben der Tränenbrücke, die sowohl als Transport-, aber eben auch als Rettungsweg gilt. 

„Das Konzept der Veranstaltung beruht dabei auf zwei wesentlichen Punkten: auf Informationen und auf der Bereitstellung von festen Unterkünften“, sagt Open-Flair-Geschäftsführer Alexander Feiertag. Er und seine Kollegen überprüfen ständig die Wetterlage mit einem Wetterradar, die Ergebnisse werden dann über die sozialen Netzwerke und Nachrichtendienste bekannt gegeben. Jeder Teilnehmer des Festivals erhält zudem eine Informationsbroschüre mit Erhalt des Eingangsbändchens. 

Über die App Katwarn, die im Appstore und im Google Playstore heruntergeladen werden kann, können zusätzlich Informationen über das aktuelle Wetter eingeholt werden. „Spätestens wenn es blitzt und donnert, sollte ein sicherer Ort aufgesucht werden“, sagt Kreisbrandinspektor Christian Sasse. Sichere Ort sind dann zum Beispiel das mitgebrachte Auto, und für die, die ohne Auto unterwegs sind, die festen Unterkünfte. Dem Veranstalter stehen für einen solchen Fall verschiedene Unterkünfte zu Verfügung, zu denen das E-Werk, die Reithalle in der Nähe der Seebühne und die Turnhallen der Brüder-Grimm-Schule und die der Friedrich-Wilhelm-Schule gehören. „Das Zelt oder der Pavillon sind in einem solchem Fall keine sicheren Orte“, sagt Feiertag. Zu den sicheren Orten werden die Menschen auf vorgegebenen Wegen geleitet. Sasse gibt den Hinweis, auf die Informationen des Veranstalters zu hören und besser einmal zu viel als zu wenig einen sicheren Ort aufzusuchen. Grundsätzlich gelte es, jede Panik zu vermeiden und im Notfall Ruhe zu bewahren.

Rubriklistenbild: © Lieberknecht/Archiv

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