Open Flair: Zwei neue Bühnen versprechen neue Musik

Eschwege. Alles neu – oder zumindest einiges: Auf dem Open Flair gibt es die ein oder andere Änderung. 

Gleich zwei neue Bühnen gibt es bei der 33. Auflage des Open Flairs: die Hofbühne beim E-Werk und die Elektroarea (schräg gegenüber vom Campingplatz). Beide ergänzen das musikalische Angebot des bisherigen Flairs. 

Die Elektroarea 

Gleich ein paar Namen im Kopf hatten die 19-jährige Mara Urban und Amina Zaidi (21), die auf die Idee der Elektrobühne gekommen sind. „Erst hatten wir einen DJ-Wettstreit im Kopf, das hat sich dann aber weiterentwickelt“, sagen die beiden, die noch bis Ende dieses Monats ein FSJ beim Open Flair machen. Unzählige Künstler seien angefragt worden, „da steckt schon ganz schön viel Arbeit dahinter“. Kommen werden jetzt neben ein paar bekannteren wie Pretty Pink (Samstag, 17 Uhr) vor allem lokale Größen wie zum Beispiel der erst 19-jährige Eschweger und Newcomer Karate Moritz (Freitag, 15 Uhr).

 „Die wollen wir so gerne fördern und unterstützen“, sagen die beiden Mädels, die der Bühne ihren ganz eigenen Namen gegeben haben: Maramina. Neben der Bühne gibt es in dem Elektrogarten auch eine Chill-Out-Area mit etwas ruhigerer Musik wie Deep House und EDM. Aufgebaut werden dort auch die Eureka-Chill-Out-Zones, die im vergangenen Jahr noch zwischen dem Campingplatz und der Seebühne zu finden waren. Und damit das Müll wegwerfen auch so richtig Spaß macht, gibt es dazu noch bunt bemalte Tonnen auf dem Gelände. „Wir sind schon ein bisschen nervös, ob auch alles klappt“, geben die beiden Mädels zu.

Die Hofbühne 

In der Songwriter-Szene zuhause ist die 21-jährige Kira Halfmeier. Sie hat deshalb vor allem Leute aus diesem Genre eingeladen, um die Hofbühne zu füllen. „Überlegungen, hier vor dem E-Werk etwas zu machen, gab es schon länger“, sagt die Studentin der Kulturpädagogik, die ihr Praxissemester beim Open Flair macht und das schon von unzähligen Privat-Besuchen kennt. „Jetzt wird das auch umgesetzt.“

 Eine Konkurrenz zu dem Programm im E-Werk entstehe nicht, weil sich die Künstler wie schon bei der hr3- und der Freibühne abwechseln werden. „Auf der Hofbühne wird es von deutsch bis englisch alles geben“, verrät Kira. Von Donnerstag bis Sonntag steht Programm auf dem Plan.

Rubriklistenbild: © Constanze Wüstefeld

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