Die Kirmes wieder aufleben lassen

Organisationsteam „Genießerrotte“ plant Oberhoner Kirmes für 2020

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Veranstalter der Kirmes beim Angrillen im August: (von links) Verena Noack, Heiko Pfister und Bernd Degenhardt, die Verantwortlichen der Vereinsgemeinschaft und Helmut Noack.

Nächstes Jahr soll es soweit sein. Nach rund einem Vierteljahrhundert wird in Oberhone wieder Kirmes gefeiert.

Verantwortlich für die Organisation ist eine lokale Gruppe, deren engagierte Mitglieder sich in den vergangenen Jahren bereits an mehreren kleineren Projekten erprobt haben. Die Gruppe, die sich selbst den Namen „Genießerrotte“ gegeben hat, wurde aus den Reihen der örtlichen Vereinsmitglieder ins Leben gerufen. Die Vereine haben sich früher mit der Planung von Festen abgewechselt, aber dies sei mit der Zeit auf Grund der sinkenden Mitgliederzahlen nicht mehr möglich gewesen, und so habe man dann die Kräfte gebündelt.

"Wir brauchen Macher"

„Ich finde es toll, das sich hier etwas tut. Wir brauchen wieder Macher, Leute, die nicht nur gute Ideen haben, sondern sie auch umsetzen“, erklärt Helmuth Noack. Als alter Hase, der früher die Kirmes mitorganisierte, ist er als Berater unersetzlich.

„Die Organisation der Kirmes ist natürlich in einer anderen Liga als unsere bisherigen Projekte“, sagt Bernd Degenhardt, der zusammen mit seiner Frau die „Rotte“ mitbegründete. „Aber wir sind zuversichtlich. Die Organisation läuft gut, und im August haben wir ein Kirmes-Angrillen veranstaltet, um zu schauen, wie die Resonanz ist, und waren selbst positiv überrascht.“

Geplant ist, dass die Kirmes vom Donnerstag dem 3. September bis einschließlich Sonntag dem 6. September 2020 gefeiert wird – ein Festzelt und einige Bands sind bereits mit im Boot.

Anknüpfen an Kirmestradition 

Dabei soll wieder an einige der schönsten Kirmestraditionen angeknüpft werden, so der Plan des Organisastionsteams. . Das traditionelle Kartoffelpuffer-Essen, das von den Landfrauen organisiert wird, soll in die Feierlichkeiten eingebunden werden. Außerdem wird vonseiten der „Genießerrotte“ überlegt, ob ein Festzug durch das Dorf oder auch ein Lumpenumzug veranstaltet wird, und auch eine „Strohpuppe“ könnte es wieder geben.

Aber man will auch neue Ideen mit in die Planung der Oberhoner Kirmes für das kommenden Jahr einbringen: „Der Schäferhof, der für sein Dachbodentheater bekannt ist, wird am Freitag ein Krimidinner im Festzelt veranstalten“, erklärt Degenhardt, „Und auch ein Kinderfest wird es am Samstagnachmittag vor der eigentlichen Kirmes geben“, gibt er weitere Einblicke in die Planung des Programms.  red

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