Wirtschaftsminister Rentsch beeindruckt von Eschweger Traditionsunternehmen

Pacoma - eine Erfolgsstory

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Der hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) zu Besuch beim Eschweger Hersteller von Hydraulikzylindern Pacoma.

Eschwege. Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) war sichtlich beeindruckt. „Was Sie hier erzählen, ist ja eine richtige Erfolgsstory. Sie stehen ganz hervorragend da“, sagte der Minister während seines Besuchs im Eschweger Traditionsunternehmen Pacoma.

In dem Betrieb, dem vor vier Jahren die Aufträge für Hydraulikzylinder weggebrochen waren, das Insolvenz angemeldet hatte und dem die Schließung drohte, floriert heute das Geschäft. 33 Millionen Euro Umsatz machte Pacoma im vergangenen Jahr, für 2013 werden 53 Millionen erwartet, im darauffolgenden Jahr 70 Millionen Euro.

„Wir haben jedes Jahr einen Zuwachs von 35 Prozent“, erklärte Generalmanager Joe Rahi dem erstaunten Minister. An seinem Tiefpunkt im Jahr 2009 beschäftigte Pacoma gerade einmal 101 Mitarbeiter, heute sind es 260.

Für Firmenchef Phil Liao ist das rasante Tempo fast zu hoch. „Wir dürfen nicht zu schnell wachsen“, sagte er, als er gemeinsam mit Minister Rentsch durch die Betriebshallen ging. „Es gibt mittlerweile kein Land der Erde, in dem nicht ein Hydraulikzylinder aus dem Eschweger Pacoma-Werk zum Einsatz kommt“, sagte Liao.

Zu den Kunden gehören unter anderem der Baumaschinenhersteller Liebherr, der japanische Mitsubishi-Konzern und an erster Stelle der schwedische Automobilhersteller Volvo, dessen Aufträge zwei Drittel des Geschäftsvolumens von Pacoma ausmachen.

Minister Rentsch lobte auch ausdrücklich die Anstrengungen, die Pacoma unternimmt, um den chinesischen Markt zu erobern. In der chinesischen Stadt Fenghua hat das Eschweger Unternehmen inzwischen einen eigenen Produktionsstandort aufgebaut, um näher an seinen fernöstlichen Kunden zu sein.

„Was denken Sie über Ihre Investition?“, wollte Rentsch von Firmenchef Phil Liao wissen. „Die Investition ist gut, sie hat sich gelohnt“, sagte Liao. Das Unternehmen habe vor allem in der schwieringen Anfangsphase von allen Seiten Unterstützung erfahren, sagte er und fügte hinzu: „Vor allem aber haben wir sehr gute Mitarbeiter.“

Von Dieter Salzmann

Mehr zum Besuch von Wirtschaftsminister Florian Rentsch in Sontra lesen Sie in der Samstagsausgabe der Werra-Rundschau.

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