Acht Schulen im Kreis machen mit

Pakt für den Nachmittag: Land und Schulträger unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

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Leisten die Unterschrift: (von links) Staatssekretär Manuel Lösel als Vertreter des Landes Hessen sowie Landrat Stefan Reuß und erster Kreisbeigeordneter Rainer Wallmann für den Werra-Meißner-Kreis unterzeichnen den Pakt für den Nachmittag. 

Eschwege. Der Pakt ist geschlossen: Landrat Stefan Reuß, erster Kreisbeigeordneter Rainer Wallmann und Manuel Lösel, Staatssekretär im hessischen Kultusministerium, haben am Freitagnachmittag in der Aula der Eschweger Struthschule die Kooperationsvereinbarung für den „Pakt für den Nachmittag“ unterschrieben.

Damit übernehmen das Land Hessen und der Werra-Meißner-Kreis als Schulträger erstmals gemeinsam Verantwortung für ein integriertes und passgenaues Bildungs- und Betreuungsangebot.

Der Pakt

Unterzeichnet worden ist die Kooperation von Land und Schulträger im Beisein von Schulleitern, den Bürgermeistern der betreffenden Kommunen sowie Schulamtsleiterin Anita Hofmann. „Ziel der Vereinbarung ist, noch stärker zu mehr Bildungsgerechtigkeit sowie zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern beizutragen“, sagte Landrat Stefan Reuß.

Die Schulen

Insgesamt acht Grundschulen im Werra-Meißner-Kreis haben sich dazu entschlossen, den Pakt ab dem kommenden Schuljahr umzusetzen. Dann wird an fünf Tagen in der Woche zwischen 7.30 und 17 Uhr sowie in den Schulferien ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot auf die Beine gestellt. „Grundsätzlich ist der Pakt für den Nachmittag ein freiwilliges Angebot“, betonte Staatssekretär Manuel Lösel. Es solle sich ausdrücklich an den vor Ort vorhandenen Strukturen und einem gemeinsam entwickelten Konzept orientieren.

Die Zukunft

„Der Kreis als Schulträger“, sagt Landrat Stefan Reuß, werde nun entsprechende Vereinbarungen mit den Kommunen schließen. Die Gespräche dazu würden bereits laufen. „Auch Anpassungen baulicher Art, um die benötigten Räume zur Verfügung zu stellen, werden angeschoben“, so der Landrat weiter. Im Sommer des kommenden Jahres soll dann eine erste Bilanz des Pakts für den Nachmittag gezogen und gegebenenfalls nachjustiert werden.

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