Bei Polizei eingeschleust

Mehr Sicherheit: Dienststelle in Eschwege wird für 4,6 Millionen Euro saniert

Dienst in der Notwache: Andreas Trube, Joachim Hobbie und Jörg Künstler (von links) empfangen Besucher der Polizeidirektion Eschwege in der Behelfswache. Foto: Sagawe

Eschwege. Wenn Besucher nach dem Umbau die Polizeidirektion Werra-Meißner in Eschwege betreten, kommen sie in einem Empfangsraum mit Sitzgelegenheit innerhalb der Sicherheitsschleuse an. Der ungehinderte Zugang zur Wache existiert dann nicht mehr.

Der Kontakt zu den Beamten beschränkt sich auf die Gegensprechanlage durch Glas. Wer die eigentlichen Diensträume betreten will, wird im Empfangstrakt abgeholt und in das Gebäude geführt.

Der Weg hinaus ist nicht weniger hindernisreich: Die Türen an beiden Seiten der Sicherheitsschleuse können nur von den Beamten in der Wache freigegeben werden, ansonsten wird ein Transponder benötigt, um die automatische Pforte zu öffnen.

Die Polizeidirektion an der Niederhoner Straße in Eschwege wird seit 15 Monaten umgebaut, erweitert und energetisch saniert. 4,6 Millionen Euro investiert das Land in das Vorhaben.

Momentan arbeiten die beauftragten Baufirmen im bisherigen Eingangstrakt, der auch nach dem Umbau wieder diese Funktion haben wird. Zwischenzeitlich erreichen Besucher die Polizeistation durch einen Nebeneingang und über eine Behelfswache an der westlichen Seite des Gebäudes. Die Beamten tun dort momentan in provisorisch eingerichteten Räumen Dienst.

Wenn die Modernisierung abgeschlossen ist – mit dem Ende der Bauarbeiten rechnet Polizeisprecher Jörg Künstler Anfang kommenden Jahres – entspricht das Gebäude „dem Erlass des Innenministeriums für Neubauten“, berichtet der Polizeisprecher. „Nach dem Umbau erfüllen wir sämtliche Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien“, sagt Künstler. Neben elektronischer Zutrittskontrolle wird die Kameraüberwachung der Liegenschaft ausgebaut und damit verbessert.

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Von Harald Sagawe

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