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Polizei nimmt Mann fest, der Frauen in Eschwege sexuell belästigt haben soll

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Von: Tobias Stück

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ARCHIV - ILLUSTRATION - Die Hand eines Mannes liegt auf dem Knie einer Frau (Aufnahme vom 08.90.2010). (zu dpa «Sexuelle Belästigung im Job: «Jeder Fall ist einer zu viel»» vom 21.11.2017) Foto: Jens Kalaene/dpa-tmn/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Der Tatverdächtige soll laut Polizei Frauen auf offener Straße unsittlich berührt, z.T. ans Gesäß gefasst haben und zudringlich geworden sein.  © Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Die Eschweger Kriminalpolizei hat am Donnerstag einen 27-jährigen Mann vorläufig festgenommen, dem in jüngster Vergangenheit mehrere Fälle von sexuellen Übergriffen vorgeworfen werden.

Zwischen Montag und Mittwoch (16. bis 18. Mai 2022) waren bei dem zuständigen Kommissariat für Sexualdelikte in Eschwege insgesamt vier Fälle von sexueller Belästigung angezeigt worden, wonach der Tatverdächtige jeweils Frauen auf offener Straße unsittlich berührt, z.T. ans Gesäß gefasst und zudringlich geworden sein soll. Das berichtet die Polizei in Eschwege.

Gute Personenbeschreibungen

Zeugenvernehmungen mit jeweils „gut verwertbaren Personenbeschreibungen des Tatverdächtigen“ und die umfangreichen Folgeermittlungen führten schnell zu einem 27-jährigen Tatverdächtigen. Am Donnerstagmorgen wurde der Mann vorläufig festgenommen. Aktuell ist er in Polizeigewahrsam und wird dort weiteren Ermittlungsmaßnahmen unterzogen wird, erklärt Polizeisprecher Alexander Först.

Verdacht von weiteren Fällen

Laut den ermittelnden Beamten des Fachkommissariats soll der 27-Jährige zudem noch in zwei weiteren Fällen mit ähnlichem sexuellem Hintergrund, die sich bereits Ende April und Anfang Mai zugetragen haben, ebenfalls tatverdächtig sein.

Widerstand gegen Festnahme

Während seiner Festnahme setzte sich der Tatverdächtige gegen die Polizeibeamten zur Wehr, so dass bei dem 27-Jährigen neben den Ermittlungen wegen der Sexualdelikte nun auch noch Ermittlungen wegen Widerstandes gestartet wurden.

Polizei warnt vor Spekulationen

Wie der Polizei auf anderem Wege bekannt wurde, grassieren im Internet und den Sozialen Medien im Zusammenhang mit dem geschilderten Fallgeschehen offenbar mehrere Bilder und Kommentare zu einer möglichen, tatverdächtigen Person .Die Polizei warnt aus gegebener Veranlassung grundsätzlich davor, sich an derartigen Spekulationen zu beteiligen.

Weiterleiten von Bildern kann strafbar sein

Durch das willkürliche Verbreiten von Kommentaren, Bildern oder auch ungesicherten Informationen können sich die Nutzer dieser Medien und sozialer Plattformen gegebenenfalls selbst strafbar machen. Die Polizei rät daher eindringlich, von derartigen Handlungen Abstand zu nehmen.

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