Weniger Tote und Schwerverletzte

Polizei stellte Unfallstatistik für Nordhessen vor

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Kassel/Eschwege. „Weniger Unfälle, weniger Schwerverletzte und weniger Getötete“, fasste Bernd Paul, Vizepräsident des Polizeipräsidiums Nordhessen, am Mittwochnachmittag die Bilanz der Unfallstatistik für das vergangene Jahr zusammen.

In Nordhessen wurden 2013 insgesamt 19 712 Verkehrsunfälle, also 103 weniger (0,52 Prozent) als 2012 aufgenommen. 44 Menschen verloren dabei ihr Leben, damit sei die Zahl der tödlich Verunglückten gegenüber 2012 um 23 Personen gesunken. Schwere Verletzungen erlitten 882 Verkehrsteilnehmer (2012: 986). 3000 Menschen (2012: 2978) wurden leicht verletzt. Bei all diesen Zahlen dürfe nicht vergessen werden, so Paul, dass hinter jedem Unfall mit Toten beziehungsweise Schwerverletzten persönliche Schicksale stünden.

Den Verkehr zu überprüfen und für mehr Sicherheit zu sorgen, sei deshalb nach wie vor eine Kernaufgabe der Vollzugspolizei. Der Polizeivizepräsident zeigte sich besorgt über die weiterhin steigende Zahl der Verkehrsunfallfluchten. Bei jedem vierten Unfall auf Nordhessens Straßen sei im vergangenen Jahr der Verursacher geflüchtet. Nicht nur in diesem Bereich nehme die Verkehrsmoral ab. Immer häufiger seien Autofahrer dabei zu beobachten, wie sie mit dem Handy am Ohr telefonierten oder gar SMS auf der Autobahn tippten. (use)

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