Eschweger Betrieb forscht mit Ministerium

Präwema will produktiver werden

Geschäftsführer: Josef Preis und Jörg Schieke leiten den Marktführer in der Werkzeugmaschinenherstellung. Foto: Sagawe/Archiv

Eschwege. Der Eschweger Werkzeugmaschinenhersteller Präwema (Präzisionswerkzeugmaschinen) wird Forschungspartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zusammen mit vier wissenschaftlichen Projektpartnern, zwei Praxispartner aus der Wirtschaft und zwei Industrieverbände forschen sie im Projekt Promidis, wie Unternehmen ihre Dienstleistungen produktiver gestalten können. Dabei geht es hauptsächlich um den Service für Maschinen und Anlagen (siehe Hintergrund).

Dienstleistungen bergen ein hohes gesamtwirtschaftliches Wachstumspotenzial, das durch die Steigerung der Produktivität besser ausgeschöpft werden kann. Die Produktivität industrieller Dienstleistungen rücke immer weiter in den Blick des Managements. Präwema ist einer von drei Betrieben, die bundesweit an dieser Forschungsarbeit teilnehmen dürfen. Gemeinsam werden Hebel und Stellschrauben gesucht, um die Produktivität sichtbar verbessern zu können. Marc Müller, Assistent der Geschäftsleitung, hat das neueste Projekt in Gang gebracht. „Damit wollen wir einen Schritt voraus machen und unsere Unternehmensstellung an der Spitze ausbauen“, sagt er. Das Projekt dauert zwei Jahre und besitzt ein Budget von 1,8 Millionen Euro.

Einen Namen hat sich Präwema bisher als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb gemacht. Präwema bildet über Bedarf aus und ist über die Grenzen hinaus für eine fundamentierte und hoch qualifizierte Ausbildung bekannt, sodass die Absolventen in der Regel keine Schwierigkeiten haben eine Anstellung zu finden. Das Ausbildungsspektrum reicht vom Industriemechaniker bis zum Mechatroniker. Der Betrieb im Industriegebiet am Hessenring beschäftigt knapp 200 Mitarbeiter und gehört in seiner Branche zu den Marktführern. (ts)

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