Berufungsverfahren: Bauunternehmer aus dem Kreis muss in Haft

Kassel/Eschwege. Ursprünglich sollte er mehr als vier Jahre hinter Gitter: Jetzt muss ein 68-jähriger ehemaliger Bauunternehmer aus dem nördlichen Werra-Meißner-Kreis vorerst nur für zwei Jahre in Haft.

Das ist das Ergebnis eines Berufungsverfahrens vor dem Landgericht Kassel. Voraus ging eine lange Prozessgeschichte. Bereits im Mai und im Dezember 2011 war der Bauunternehmer zu Strafen von je einem Jahr und zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. 2013 meldete die Firma, bei der er im Hintergrund die Strippen gezogen haben soll, Insolvenz an. 2014 landeten der Geschäftsführer der Firma und der heute 68-Jährige vor dem Amtsgericht Eschwege. 

Der Vorwurf: Vorenthalten und Veruntreuern von Arbeitsentgelten und Betrug. Damals wurden ihnen unter anderem die Verschleierung von Arbeitseinkommen, illegale Beschäftigungen, nicht gezahlte Sozialversicherungsbeiträge, zu Unrecht kassiertes Schlecht-Wetter-Geld sowie Schwarzgeld-Zahlungen vorgeworfen.

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