Wie man sein Haus fit für die Zukunft machen kann

Menschen stehen an einem Stand und lassen sich von Kümmeren beraten
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Mit Abstand die beste Beratung: Helmut Noack klärt Wochenmarktbesucher über Möglichkeiten der Modernisierung auf.

Im Zuge des Projektes Quartiersanierung bietet der Bürgern kompetente Beratung an.  Dabei geht es um energetische Sanierung, aber auch den Abbau von Barrieren.

Eschwege.  Es ist kurz vor 9 Uhr an diesem Sommertag. Vorausgesagt sind Temperaturen bis an die 30 Grad. Darum passt das Angebot der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis gut in die Zeit und auch auf den Mittwochswochenmarkt.

„Energie. Zukunft. Gestalten“

Vor der Kulisse der historischen Fachwerkhäuser haben Helmut Noack und Werner Jäschke ihren Stand aufgebaut. „Energie. Zukunft. Gestalten“ steht auf der Beachflag, die Plakate und Flyer erklären, welches Angebot die Passanten erwartet. Es ist kostenlos, zukunftsweisend und modellhaft. Das Beratungsangebot des Kreises ist bundesweit einzigartig.

Im Einsatz: ehrenamtliche Kümmerer

Helmut Noack ist ehrenamtlicher Kümmerer für das Quartier Eschwege. Der pensionierte Bundespolizist lebt im Stadtteil Oberhone, der ehemalige Ausbilder und Triathlet ist vielen Eschwegern auch durch seine Mitarbeit im Seniorenforum und der Arbeitsgruppe „Wohnen“ bekannt.

Man kommt schnell ins Gespräch. Die Menschen leben gerne hier, wollen ihre Wohn- und Lebenssituationen verbessern, im Alter Barrieren abbauen und sind bereit, etwas für die Energiewende und das Klima zu tun. Darum stellt Noack ihnen das kostenlose Beratungsangebot im Projekt der Quartierssanierung vor. „Einige haben es angenommen, ich habe die Kontaktdaten notiert und darf sie an das Sanierungsmanagement weitergeben“, erklärt er. Damit wird ein Prozess in Gang gesetzt, der am Ende dem Gebäudeeigentümer aufzeigen soll, wo Modernisierungsmaßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauches führen, wo barrierearm umgebaut werden kann und die nötigen Fördermittel dafür zur Verfügung stehen.

Barrierefreier Umbau alter Fachwerkhäuser

Werner Jäschke sieht, gerade mit Blick auf die historischen Fachwerkhäuser in den ländlichen Regionen, eine Anhebung und Angleichung der Förderquoten für den barrierefreien Umbau für dringend notwendig. „Wir müssen Bestandsgebäude fit für die Zukunft machen, damit die Menschen in jedem Alter darin leben können. Dass ausgerechnet hier die Förderquoten bei zehn Prozent liegen, ist nicht zu verstehen“, so der Sanierungsmanager.

Nächster Infostand in Eschwege

Anfang September wollen Noack und Jäschke an einem Samstag ihren Infostand in Eschwege aufbauen und mit den Menschen ins Gespräch kommen und noch viele von den Vorteilen der energetischen Modernisierung überzeugen. dw
quartierssanierung-wmk.de

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