Mit einem vielschichtigen Programm will der neue Musikclub ins Nachtleben starten

Qube-Club öffnet im März

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Jonas Fleischer und Aljoscha Krostitz sind die Macher des neuen Musik-Clubs, der im März an der Niederhoner Straße, hinter der Musicfactory, seine Türen für lange Partynächte öffnen wird.

Eschwege. Es gibt neue Hoffnung für das Eschweger Nachtleben. Auf der Rückseite der Musicfactory an der Niederhoner Straße soll im März ein Music-Club eröffnen.

Die Macher des „Qube-Clubs“ sind der 19-jährige Aljoscha Krostitz und der 20-jährige Jonas Fleischer. Seit einem dreiviertel Jahr bauen die beiden die Räume, die früher mal „Zilles Tollhaus“ und zuletzt der „Abflug“ waren, zu einem modernen Club aus und um.

„Zu einer perfekten Party gehört mehr als nur gute Musik“, sagt Aljoscha Krostitz, der mit seinem Freund nicht nur die gesamte Innengestaltung, sondern auch ein besonderes Clubkonzept entwickelt hat. Es soll was ganz Neues und vor allem was ganz anderes sein - weder zweite Mausefalle noch E-Werk-Mini. Sie haben sich für mehrere Sparten entschieden. Eine sind Musikpartys verschiedener Richtungen, die stets ein eigenes Motto haben. Dazu gehören „Elektroswing“, der modernen Elektromusic mit dem Swing der 20er- und 30er-Jahre kombiniert, ebenso wie Hip Hop, Rock’n Roll oder Elektromusic. Auf den Partynächten sollen mindestens drei DJs auflegen. „Die sehen wir als Künstler, weil mehr dazugehört als Platten abzuspielen. Je nach Stilrichtung wird dann auch der ganze Laden so gestaltet sein“, sagt Aljoscha. „Fans sollen in jeder Hinsicht auf ihre Kosten kommen.“

Eine weitere Sparte sind Lesungen, Poetry-Slams und Live-Konzerte. „Meine Liebe gehört eigentlich dem Techno, aber Eschwege ist eine Rockstadt und bei uns sollen auch kleine Newcomer-Bands auftreten können, ebenso wie junge DJs.“

„Zu einer perfekten Party gehört mehr als nur gute Musik.“

Sparte Nummer drei sind die sogenannten Exquisit-Events, Casino-Nächte, die in Kooperation mit Casino-Carré veranstaltet werden. Ausgestattet sind die Abende mit echten Spieltischen und genauso echten Croupiers. Nur soll man weder reich noch arm werden können. Es wird nicht um Geld gespielt. Und einmal im Quartal soll es auch eine Ü-30-Party geben.

Trotz ihrer Jugend sind die beiden jungen Männer keine Neulinge in dem Geschäft. Als Schüler des Sportgymnasiums Bad Sooden-Allendorf haben sie vor fünf Jahren unter dem Titel „Stilvoll feiern zu elektronischer Tanzmusik“ unter anderem im Kultur- und Kongresszentrum Royal-Electro-Partys mit zum Teil 1000 Gästen gefeiert. „Hier gab es nur Kirmessen. Wenn wir mit Freunden feiern wollten, mussten wir nach Kassel fahren.“ Das soll nun vorbei sein. Im März soll der Club mit einer großen Party eröffnet werden. Details sind geheim. „Das soll eine Überraschung bleiben.“

Von Stefanie Salzmann

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