Hessen Mobil und Straßenmeistereien heute im Einsatz

Räumdienst: Meißner ab Frühjahr für die  Autobahn 44 zuständig

Werra-Meißner. Wenn im Frühjahr der nächste Abschnitt der Autobahn 44 eröffnet wird, dann wird die Straßenmeisterei Meißner für den Winterdienst zuständig sein.

Wenn im Frühjahr zwischen Hessisch Lichtenau und Waldkappel der nächste Abschnitt der Autobahn 44 eröffnet, ist vom Winterdienst mehr Flexibilität gefragt. Sollte es nach der Freigabe noch zu Schneefall oder Glätte kommen, wäre die Straßenmeisterei Meißner zuständig. Eine Autobahnmeisterei gibt es noch nicht. Elf Kilometer in jede Fahrtrichtung plus die Auffahrtsrampen müssen dann geräumt werden – rund um die Uhr. „Im nächsten Winter brauchen wir dadurch auf jeden Fall mehr Salz“, sagt Joachim Schmidt, Pressesprecher von Hessen Mobil. 

5350 Tonnen Streusalz vorrätig

Insgesamt sind für den Kreis zurzeit 5350 Tonnen Streusalz eingelagert. Bestellt wird das Salz schon im Sommer. „Dann ist es günstiger“, sagt Wöbbeking. Nachbestellt und nachgeliefert wird dann je nach Bedarf. Knapp geworden sei es zuletzt vor fünf Jahren, als auch die Kommunen kein Salz mehr vorrätig hatten. Gestreut wird vorwiegend mit Lauge gemischtes Feuchtsalz, das besser liegen bleibe. 

Hessen Mobil und Straßenmeistereien im Einsatz 

715 Kilometer Straße betreuen die Straßenmeistereien. Hessen Mobil ist für die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig. Um die kleineren Gemeindestraßen und die Ortsdurchfahrten kümmern sich die Kommunen selbst. In der vergangenen Woche mussten die drei Straßenmeistereien in Meißner, Ringgau und Witzenhausen zu ihren ersten Winterdiensteinsätzen ausrücken. Mit neun Fahrzeugen waren sie in den vergangenen Tagen im Einsatz. 

Auf Großeinsätze im Winter vorberetet

Insbesondere auf dem Hohen Meißner mussten die Straßen von Schnee befreit werden. Bei Hessen Mobil ist man längst auch auf Großeinsätze wegen Eis und Schnee vorbereitet, wie der Regionalbevollmächtigte Peter Wöbbeking versichert.

 „Unser Winterdienstplan, der das Grundgerüst bildet und die Arbeitskräfte entsprechend einteilt, gilt von Anfang November bis Anfang April“, erklärt Wöbbeking: „Wir sind aber natürlich flexibel, wenn es notwendig ist."

Winterdienst kann nicht überall sein

Die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen werden von 6 Uhr bis 22 Uhr verkehrsbereit gehalten, mitunter beginnen die Winterdienst-Mitarbeiter schon um 2.30 Uhr mit dem Streuen und Räumen. Wöbbeking: „Sie können an besonders eis- und schneereichen Tagen nicht überall gleichzeitig sein.“ Die Autobahnen werden rund um die Uhr freigehalten. 

Für die Ortsdurchfahrten sind rein formal die Kommunen zuständig. „Wir schalten den Streuer aber natürlich nicht aus, wenn wir dort unterwegs sind“, so Wöbbeking. Bei den Räum- und Streuplänen orientiere man sich an den Meldungen des Deutschen Wetterdienstes und am gesunden Menschenverstand. (red/nm/ts)

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