"Tod im Dibben"

Der Tod wartet diesmal im Dibben: Ralph Nowag bringt seinen fünften Krimi heraus

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Versetzt sich in die Rolle: Ralph Nowags fünfter Fall spielt in der Eschweger Feinschmeckerszene.

"Tod im Dibben" heißt der fünfte Krimi Ralph Nowags, der auf den Markt kommt. Er handelt von der Feinschmeckerszene. Im Vordergrund: das Ermittlerduo Jens Klose und Harry Schade.

Die Idee zu seinem neuen Buch lieferte ihm der ehemalige Leiter des Stadtarchivs und Historiker Dr. Karl Kollmann im Eiscafé. „Wir sind ins Gespräch gekommen und da brachte er den Gewölbekeller im Landgrafenschloss ins Spiel“, erzählt Ralph Nowag von seiner Inspiration.

 Im ältesten Teil des Schlosses gibt es eine Mauer, von der niemand weiß, was sich dahinter verbirgt. Für Nowag ein prima Anreiz für seinen fünften Krimi „Tod im Dibben“.

Die Handlung dreht sich im neuesten Nowag-Fall um die Feinschmeckerszene. Wobei es eingefleischten Nowag-Fans mittlerweile nur in zweiter Linie um die ausgefeilten Kriminalfälle geht. Im Vordergrund stehen inzwischen die Haupt-Charaktere um das Ermittlerduo Jens Klose und Harry Schade sowie die Beschreibungen und Anekdoten rund um Eschwege.

Er knüpft an den vierten Teil an 

Der fünfte Teil der Krimi-Reihe knüpft an den vierten Teil an, kann aber auch separat gelesen werden. Hauptkommissar Jens Klose befindet sich nach einem Unfall am Ende des letzten Falls in einer Reha-Klinik in Bad Sooden-Allendorf. Die Hauptarbeit zur Aufklärung des Mordes an einem Koch muss jetzt sein bauernschlauer Partner und Ur-Eschweger Harry Schade übernehmen. 

Das passt ihm allerdings überhaupt nicht, weil er ja eigentlich den 60. Geburtstag seiner Frau vorbereiten müsste – inklusive Küsschen-Küsschen-Anzeige in der Werra-Rundschau. Das Chaos mit einer am Ende erfolgreichen Lösung des Falls ist also vorprogrammiert.

Mit dabei sind auch die anderen Charaktere, die Klose und Schade immer bei der Lösung des Falls unterstützen. „Ich habe aber aussortiert“, berichtet Nowag von einer Straffung. In seinem ersten Roman „Und sollt ich einst gestorben sein“, hatte er noch 60 Figuren eingebaut, wie er bei der Vertonung des Hörbuchs festgestellt hat.

Daher kommen die Ideen 

Seine Ideen für das neue Buch holt er sich in der Regel zu Hause – vor allem im Garten. Zur Vorbereitung auf den fünften Fall hat er alle Vorgängerbücher noch einmal gelesen. „Um die Gags nicht zu wiederholen“, wie er sagt. Und davon wird es auch im neuesten Klose/Schade-Krimi wieder einige geben.

Einen ersten Eindruck vom Buch kann man sich schon in der kommenden Woche machen. Am 6. und 8. Dezember stellt er sein neues Buch während einer Lesung im Dachbodentheater Schäferhof in Oberhone vor. Mit dabei werden auch De Lusejungen aus Sontra sein. Die Zuschauer erwartet dabei eine Mischung aus Buchlesung, Musik und Comedyshow. Lediglich für den Termin am 8. Dezember gibt es noch letzte Karten. Neben seinem neuen Buch wird Nowag auch letzte Ausgaben seiner längst vergriffenen anderen Bücher und das Hörbuch dabei haben.

Im Handel erscheint „Tod im Dibben“ am 7. Dezember. In der Buchhandlung Heinemann bietet Nowag ab 11 Uhr eine Signierstunde an.

schaeferhof-eschwege.de

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