Neue Einschätzung der Regionalklassen veröffentlicht

Autoversicherung bleibt im Kreis stabil

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Werra-Meißner. Während die Autofahrer in Kassel künftig bei der Haftpflicht-Versicherung ihrer Autos tiefer in die Taschen werden greifen müssen, dürften die Versicherungsbeiträge im Werra-Meißner-Kreis relativ stabil bleiben.

Darauf lässt die neue Regionalklassen-Einteilung schließen, die jetzt vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für das Jahr 2018 herausgegeben wurde.

Die Regionalklassen berechnen sich für die Haftpflicht-Versicherungen nach der Anzahl der Schäden, die die in einem Bezirk ansässigen Fahrer verursachen, und der durchschnittlichen Schadenshöhe. Für die Kasko-Versicherungen werden zudem die Häufigkeit von Autodiebstählen, Sturm-, Hochwasser- und Hagelschäden sowie Unfälle mit Wild eingerechnet. Je niedriger die Klasse ist, desto günstiger wirkt sich das auf die Versicherungssumme aus.

Für den Werra-Meißner-Kreis bedeutet das, dass die Autohalter bei Haftpflicht-Versicherungen in Klasse zwei (von zwölf) nahezu am günstigsten wegkommen. Niedriger werden in ganz Hessen nur der Kreis Hersfeld-Rotenburg und der Vogelsbergkreis eingestuft. Bei der Vollkasko-Versicherung gibt es neun Klassen, hier liegt der Werra-Meißner-Kreis bei Stufe drei, in der Teilkasko-Versicherung ist es Klasse fünf (von 16).

Vor allem Großstädte und Teile Bayerns haben hohe Regionalklassen, heißt es beim GDV. Das bundesweite Schlusslicht kommt aus Hessen: Die Stadt Offenbach wurde bei der Haftpflicht-Versicherung mit der Stufe zwölf kategorisiert und liegt dabei ebenso hoch wie Wiesbaden. Frankfurt und Kassel haben die Klasse elf bekommen.

Insgesamt müssen sich von 28 Zulassungsbezirken nur sechs auf Änderungen einstellen. 86 Prozent der hessischen Autofahrer bleiben in der gleichen Regionalklasse, in der sie bereits im vergangenen Jahr waren. 

Von Nicole Demmer

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