Nächster Band von Wolfgang Becker

Neues Heft über Reichensachsen: Ein Dorf, seine Leute und ihre Erinnerungen

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Neues Heft aus der Reihe Reichensachsen: Ein Dorf und seine Leute – in einem neuen Buch erinnert Wolfgang Becker an früheres Leben im Ort, hier Frauen bei der Flachs-Ernte des Bauern Karl Mench von 1943.

In seinem neueste Band über Reichensachsen stellt Wolfgang Becker unter anderem Arbeitsplätze in und durch die Landwirtschaft vor. Illustriert ist das Heft mit vielen Bildern.

Bilder von Festen und Familien, Berufe, die in den 1950er-Jahren zur Landwirtschaft gehörten, und schließlich Reichensachsen vor knapp 130 Jahren: Das erwartet die Leser mit dem neuen und inzwischen fünften Heft der Reihe „Reichensachsen – Ein Dorf und seine Leute – Erinnerungen“. , die heute nicht mehr in Reichensachsen zu finden sind, während sie etwa in den 1950er-Jahren fester Bestandteil des Lebens im Dorf waren.

Fotos von Arbeit in der Landwirtschaft

Zahlreiche Bilder aus dieser Zeit zeugen von der Feldarbeit und dem Einsatz von Pferden oder Kühen, bevor die Landwirte Traktoren nutzen konnten. Neben Fotos, die beispielsweise Landwirt Beyer oder Arbeiten bei der Domäne Vogelsburg zeigen, erinnert Becker in seinem Heft an frühere Berufe wie den des Küfers oder des Stellmachers, die ebenfalls mit der Landwirtschaft verbunden waren. Dass auch die Mühlen früher fest zum Alltag auf dem Dorf gehörten, weiß Becker mit Blick darauf, dass neben Bischhausen, das über zwei Mühlen verfügte, auch beispielsweise in Abterode und Vockerode jeweils eine betrieben wurde, Reichensachsen mit der Ober-, Mittel- und Riedmühle über dieser Zahl lag und dank der Riedmühle zu den ersten Orten zählte, in denen es elektrischen Strom gab.

Bahnübergänge bei Hoheneiche und Oetmannshausen

Während sich ein Teil des Heftes mit den Bahnübergängen bei Hoheneiche und Oetmannshausen zur Zeit einer anderen Straßenführung beschäftigt, zeugen viele Fotos von den Familien des Ortes, besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Jubiläen, dem Turnerball oder Theateraufführungen. An dieser Stelle erinnert Becker außerdem an die Anfangsjahre des Karnevals, der hier in den 50er-Jahren durch den aus Köln stammenden Hans Müller an Zuspruch gewann.

Heft gibt es bei Wolfgang Becker und Presse Sieberhagen

Die Hefte mit historischem Inhalt zum Dorf und seinen Einwohnern sind auch außerhalb des Werra-Meißner-Kreises bekannt geworden. So entdeckte ein Nachfahre einer aus Reichensachsen stammenden Familie sie über das Internet und nahm Kontakt zu Becker auf, der einige Exemplare an ihn verschickte. Zusätzlich werden die Bände auf Anfrage dieser in der Muhrhardschen Bibliothek in Kassel, die Teil der Universitätsbibliothek ist, gesammelt und sind hier vor Ort einsehbar. Das neue Heft ist bei Becker selbst als auch bei Presse Sieberhagen in Reichensachsen erhältlich. 

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