Fußgängerbrücke abgebaut

Noch bis Samstagnachmittag bleibt die Reichensächser Höhe gesperrt

Demontage: Die Behelfsbrücke über die Bundesstraße 452 zwischen Eschwege und Reichensachsen wird nach knapp acht Monaten abgebaut und auf dem Schwertransporter verladen. 
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Demontage: Die Behelfsbrücke über die Bundesstraße 452 zwischen Eschwege und Reichensachsen wird nach knapp acht Monaten abgebaut und auf dem Schwertransporter verladen. 

Wer jetzt zwischen Andreashöhe und Hessenring in Eschwege unterwegs ist und die Reichensächser Höhe als Fußgänger oder Radfahrer überqueren möchte, darf die neue Brücke nutzen.

Nach drei Stunden war die mobile Rad- und Fußgängerbrücke über die Bundesstraße 452 zwischen Eschwege und Reichensachsen demontiert und auf dem Schwertransporter verladen. Wer jetzt zwischen der Andreas Höhe und dem Hessenring in Eschwege unterwegs ist und die sogenannte Reichensächser Höhe als Fußgänger oder Radfahrer überqueren möchte, darf die neue Brücke benutzen, die im Sommer nächsten Jahres auch für Autos freigegeben werden soll.

Sperrung noch bis Samstagnachmittag

Die Sperrung der Bundesstraße wird allerdings wenigstens noch bis zum Samstagnachmittag dauern. „Wir werden die Straße so schnell wie möglich freigeben, haben aber noch einige Arbeiten zu erledigen“, sagte Tobias Werner von Hessen Mobil am Freitag. Eigentlich war die Sperrung zwischen Donnerstagnachmittag und dem frühen Montagmorgen geplant. „Wir heben die natürlich so schnell wie möglich wieder auf“, so Werner.

Die Behelfsbrücke selbst aus der Halterung zu heben und auf dem schweren Lkw zu verladen, dauerte lediglich eine halbe Stunde. Die Vorarbeiten nahmen deutlich mehr Zeit in Anspruch. Die mobile und variable Konstruktion kann in ihrer Länge verändert werden.

Brückenprüfung steht noch aus

Am Freitag wurde das Schalgerüst des Brückenneubaus demontiert, am Samstag steht die intensive Brückenprüfung auf dem Ablaufplan. Bis in den Februar hinein wird noch an der Konstruktion gearbeitet. Fußgänger dürfen die Verbindung dennoch ebenso benutzen wie Radfahrer, die allerdings beim Überqueren absteigen müssen. 

Im kommenden Jahr stehen die Arbeiten der Stadt Eschwege auf der anschließenden Andreas Höhe an. Voraussichtlich bis Mitte 2020 werden die dauern. Zum Abschluss ist mit der Asphaltierung zu rechnen. Nach Angaben von Hessen Mobil werden Straßen- und Brückendeckschicht in einem Ablauf aufgebracht.

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