Sanierung des Woolworth-Parkdecks vor Abschluss

Parkhaus am Hospitalplatz verpachtet

Enormer Investitionsbedarf: Die Sanierung des Parkhauses am Hospitalplatz in Eschwege wird zwischen 800 000 und 1,2 Millionen Euro kosten. Ein Unternehmen hat das Gebäude gepachtet. Foto: Rissmann

Eschwege.  Das Parkhaus am Hospitalplatz in Eschwege ist seit Anfang des Monats an die Parkraum-Managementgesellschaft aus Erlangen verpachtet. Inzwischen wird das auch von dem privaten Unternehmen bewirtschaftet.

Vor dem Abschluss stehen die Arbeiten am Woolworth-Parkdeck. Lediglich Restarbeiten müssten noch erledigt werden, war gestern von einem Sprecher der Immobilienverwaltung zu erfahren.

Die Parkraumbewirtschaftung des Woolworth-Decks soll der Bauhof übernehmen. Eine entsprechende Anfrage liege dem städtischen Eigenbetrieb vor, so Bürgermeister Alexander Heppe. Wann die Stellplätze eröffnet werden, ließ die Acrest Property Group gestern offen. Unternehmenssprecher Frank Redenz bestätigte, dass die Eckfläche im Erdgeschoss an die Telekom vermietet ist. Das Kommunikationsunternehmen wolle so schnell wie möglich einziehen. Zuvor müssten allerdings noch verschiedene Umbauarbeiten erledigt werden. Die entsprechenden Bauanträge seien eingereicht.

Für eine weitere 90 Quadratmeter große Fläche im Erdgeschoss würden noch Mieter gesucht. Zwei etwa gleich große Ladengeschäfte, die über eine direkte Rolltreppe erschlossen würden und insgesamt rund 1800 Quadratmeter groß seien, stehen im Obergeschoss zur Verfügung. „Wir führen konkrete Verhandlungen mit Interessenten, haben aber noch keine Verträge geschlossen“, sagt Redenz.

Die Stellplatzgebühren im Parkhaus am Hospitalplatz entsprechen nach Angaben des Bürgermeisters den Tarifen, die im öffentlichen Raum erhoben würden. Das Gebäude sei verpachtet worden, weil die Stadt die enormen Investitionskosten nach Einschätzung von Stadtkämmerer Reiner Brill wirtschaftlich weniger gut darstellen könne als der Privatinvestor. Zwischen 800 000 und 1,2 Millionen Euro werden nach Schätzungen der Gutachter in den nächsten Jahren in die Sanierung des Gebäudes fließen müssen.

Von Harald Sagawe

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