"Das wilde Leben ist vorbei"

Schlaganfall: Schlagerstar G. G. Anderson wurde im Klinikum Eschwege behandelt

+
Glanzvoller Auftritt in Eschwege: G. G. Anderson bei seinem Auftritt am Johannisfest-Donnerstag im Festzelt auf dem Werdchen im verganngenem Jahr.

Eschwege. Schrecksekunde: Der Eschweger Schlagersänger G. G. Anderson wurde am Freitag wegen eines Schlaganfalls ins Klinikum Werra-Meißner in Eschwege gebracht. Meine rechte Körperhälfte war taub und eine Gesichtshälfte hing herunter“, erklärte der Sänger, Komponist und Produzent gegenüber der Bild-Zeitung.

Mittlerweile befindet sich der 64-Jährige wieder zu Hause bei seiner Ehefrau Monika. "Es geht ihm Gott sei Dank wieder gut", sagt sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Anderson selbst war am Mittwoch noch nicht zu sprechen.

Eigentlich sollte es ein gemütlicher Abend werden, als Anderson merkte, dass irgendwas nicht stimmte schilderte er in der Bild: „Ich wollte meiner Frau Monika sagen, dass es mir nicht gut geht, aber ich konnte nur stammeln. Meine rechte Körperhälfte war taub und eine Gesichtshälfte hing herunter.“

Seine Frau rief den Notarzt, im Klinikum Werra-Meißner wurde Anderson von Dr. Edgar Bollensen, Chefarzt der Neurologie, behandelt, der laut Bild zwei Schlaganfälle in der linken Gehirnhälfte bei dem 64-Jährigen Sänger feststellte.  Bleibende Schäden seien aber nicht zu erwarten.

Anderson selbst äußerte gegenüber der Bild-Zeitung, dass er nun seinen Lebenswandel ändern wolle: „Ich hatte in den letzten Monaten viel Stress, bin von Auftritt zu Auftritt gehetzt. Dazu kamen die Aufnahmen zu meinem Album Die Sterne von Rom und Videodrehs. Na ja, und ein paar Gläschen Wein war ich auch nie abgeneigt. Eines ist jetzt klar: Das wilde Leben ist für immer vorbei.“ (dir)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare