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Schlagzeuger von Boppin‘B: „Der Auftritt ist die Belohnung“

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Von: Hanna Maiterth

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Boppin`B: Didi Beck, Michi Bock und Thomas Weiser vorne sowie hinten Gregor Obermaier und Manu Stein.
Boppin`B: Didi Beck, Michi Bock und Thomas Weiser vorne sowie hinten Gregor Obermaier und Manu Stein. © Maiterth

Beim Open Flair trafen wir den Schlagzeuger von Boppin‘B Thomas Weiser zum Interview, der über das Flair und das Musikerleben sprach.

Die Rock’n’Roll-Band Boppin’B spielte am Donnerstag auf der Seebühne. Seit 1985 gibt es die Gruppe aus Aschaffenburg. Mit dem Schlagzeuger Thomas Weiser sprachen wir über das Flair und wie es ist, auf der Bühne zu stehen.

Mit Boppin’B seid ihr nicht zum ersten Mal da: Was findest du am Open Flair so besonders?

Ich ganz persönlich finde es grandios, dass es mitten im Ort ist. Gefühlt ist ganz Eschwege Teil des Festivals. Auf dem Weg zur Seebühne haben wir gesehen, in jedem Hof ist irgendwas. Jeder der kann, bietet was an und ist damit Teil des Festivals. Ganz großartig.

Ihr habt schon einige Male auf dem Flair gespielt . . .

Alle die hier arbeiten, machen das mit einem Lächeln im Gesicht. Alle sind total freundlich und haben Spaß an dem, was sie hier tun. Das ist für die Mitarbeiter kein Job, sondern ein Herzensding und das merkt man einfach. Als Band fühlt man sich da natürlich richtig wohl.

Hast du nach 37 Jahren auf der Bühne immer noch Spaß daran?

Auf jeden Fall, sonst würde ich das nicht mehr machen. Es ist ein großes Glück, dass den Leuten unsere Musik gefällt und wir davon Leben können. Es ist sogar ein riesen Geschenk, das wir auch nie für selbstverständlich nehmen. Selbstverständlich ist für uns, dass wir proben, üben, Songs schreiben und die ganze Verwaltung machen. Aber dann auf die Bühne zu gehen, das ist die Belohnung.

Ihr seid auf der Seebühne ganz schön abgegangen und habt das Publikum mitgezogen ...

. . . in der Regel ist das so. Das überträgt sich. Wir hören oft: Man kann gar nicht still stehen. Einen Teil davon macht der Rock ‘n’ Roll aus. Aber es kommt auch darauf an, wie man es macht. Und wir spielen unsere eigenen Songs. Das machen wir ganz gut, denn sonst würde es uns nicht so lange geben, sonst hätten wir nicht so viele Fans.

Was würdest du beruflich tun, wenn ihr keinen Erfolg gehabt hättet?

Wahrscheinlich wäre ich Lehrer. Aber ich bin ganz froh, dass es so gelaufen ist. Auch wenn natürlich nicht alles Gold ist, was glänzt. Der Auftritt auf der Bühne ist die Belohnung, aber alles drumherum ist Arbeit.

Bisher seid ihr immer auf der Bühne im Baumkreis aufgetreten – was gefällt dir besser?

Scheißegal! Hauptsache dabei sein. Es gefällt uns riesig. Die Bühnen sind am Ende gleich. Dahinter machen die Leute mit einem Lächeln die Arbeit, davor wollen sie feiern.

(Hanna Maiterth)

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