Johannisfest: Vorfreude auf den Fühschoppen war schon am Morgen greifbar

Schlipse mussten draußen bleiben

Gänsehaut pur: Gemeinsam mit den Eschweger Spielmanns- und Fanfarenzügen stimmten Bürgermeister Alexander Heppe (links) und Stadtverordnetenvorsteher Karl Montag (rechts) zu Beginn das Frühschoppens voller Inbrunst das Dietemannslied an. Foto: Künemund

Eschwege. Wer gestern Vormittag die Dienste von Eschweger Firmen, Ämtern oder Dienstleistern in Anspruch nehmen wollte - dem wurde schnell klar, dass er die Angestellten nicht lange mit seinen Anliegen strapazieren kann.

Spaß muss sein: Nicht ganz so ernst durfte man die Helme der Firma „Krumm- und Schiefbau“ nehmen. Foto: Künemund

Überall war die Vorfreude allgegenwärtig, sich gemeinsam mit den Arbeitskollegen nach verfrühtem Dienstschluss um 11 oder 12 Uhr ins Johannisfestzelt zum traditionellen Frühschoppen zu begeben. Auf sonderlich schicke Arbeitstracht mit Anzug und Schlips wurde in der VR-Bank beispielsweise gleich verzichtet, um dann im Poloshirt mit Emblem umgehend den Weg zum Werdchen zu suchen.

Hoch in die Luft: Ob hinauf und hinab oder schnell im Kreis, die Auswahl an Karussells auf dem Festplatz ist groß. Foto: Sasse

Auch von weiter her lockte es Besucher zu der wie gewohnt gut besuchten Veranstaltung. So traf sich zum Beispiel eine Technikerklasse der Max-Eyth-Schule in Kassel in Eschwege. „Vier unserer Mitschüler kommen aus der Umgebung und haben uns den Besuch der Veranstaltung ans Herz gelegt“, wusste einer der Schüler zu berichten.

Einen echten Hingucker lieferten die Firmen Manus-Design aus Jestädt und AMT-Mennekes-Haustechnik aus Eschwege, die nach Feierabend sogar ihre mit Werkzeug in den Taschen ausgestatteten Arbeitshosen anbehielten - angesichts der hohen Temperaturen im Festzelt umso beachtlicher. (fk)

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