Schlossgalerie: Der Einzelhandel wird jetzt umorganisiert

Schlossgalerie ganz oben: Für die Flächen im zweiten Obergeschoss gibt es einen Interessent. Momentan bietet dort nur ein Buchhandel seine Produkte an. Archivfoto: Sagawe

Eschwege. Die Schlossgalerie in Eschwege steht vor der Umstrukturierung. Sechseinhalb Jahre nach der Eröffnung stehen in diesem Jahr einige Neuerungen an.

„Es wird einige Veränderungen geben“, sagt Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad. Bis Ende Juni sollen diese Veränderungen soweit verhandelt sein, dass Verträge unterschrieben werden können. Dabei werden in erster Linie die Verkaufsflächen neu sortiert. Davon betroffen sind die Shops im Erdgeschoss und im zweiten Obergeschoss. Die vom Bekleidungshaus Vockeroth genutzte Mitteletage im ersten Obergeschoss wird nach Angaben Conrads nur wenig berührt von den angestrebten Veränderungen.

„Fast sieben Jahre nach der Eröffnung der Schlossgalerie ist es völlig normal, Veränderungen und neue Strukturen anzustreben“, sagt Conrad. Diese Überlegungen ist auch und vor allem dem schon länger andauernden Leerstand im zweiten Obergeschoss geschuldet. Zur Eröffnung waren dort ein Einzelhandelsgeschäft für Haushaltswaren, ein Spielwarengeschäft und eine Buchhandlung untergebracht. Übrig geblieben ist die Buchhandlung. „Verhandlungen mit einem Interessenten stehen vor dem Abschluss“, sagt Conrad.

Die Entscheidung soll nach Angaben Conrads „noch vor dem Johannisfest“ vertraglich festgeschrieben werden. „Die Veränderung der Strukturen im Erdgeschoss sind in Vorbereitung“, kündigt Conrad an. Das Warensortiment soll deutliche Veränderungen erfahren. Details dazu wollte der Wirtschaftsförderer am Dienstag allerdings nicht nennen.

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