Skizzen der neuen Kreisverwaltung verrutscht

Schlosshotel Eschwege: Verärgerung über Präsentation der Umbaupläne

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Stein des Anstoßes: Die Skizzen des Neubaus der Kreisverwaltung am ehemaligen Schlosshotel in Eschwege sind in der Schautafel durch das feuchte Wetter verrutscht.

Eschwege. Die Plakate sind nach unten gerutscht, erkennbar ist kaum noch etwas: Am ehemaligen Schlosshotel in Eschwege hängen derzeit Skizzen aus, wie die Kreisverwaltung nach dem Umbau aussehen soll. 

Von der Präsentation sind jedoch nicht alle begeistert: Eine Leserin unserer Zeitung macht sich Gedanken, ob „die Gestaltung des Neubaus so lieblos wie die derzeitige Präsentation desselben aussehen wird“.

Kreissprecher Jörg Klinge kann da nur widersprechen: „Wir wissen, dass die Präsentation so nicht optimal ist“, jetzt aber in teure Schautafeln zu investieren, die in ein paar Wochen im Zuge des Neu- und Umbaus sowieso wieder weichen müssten, wäre auch nicht sinnvoll. Denn in diesen Tafeln läge das Problem: Die seien alt und durch die einfache Verglasung dringe Feuchtigkeit ein. „Und die macht bei diesem Wetter nun einmal Probleme, sodass die Befestigung nicht hält.“ Schon mehrfach habe man die Skizzen wieder geradegerückt, geholfen habe das nichts. „Notfalls müssen wir die ganz abnehmen.“

Im Juli hatte der Kreistag beschlossen, dass das neue Verwaltungszentrum des Werra-Meißner-Kreises für 8,2 Millionen Euro von einem Berliner Architektur-Büro neu gebaut wird. Darin enthalten sind nicht die Kosten für den Kauf des Schlosshotels sowie für die spätere Möblierung. Insgesamt stehen für die Sanierung, Modernisierung und den Neubau der Kreisverwaltung 13,8 Millionen Euro zur Verfügung.

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