A 44: Wirtschaftsjunioren kritisieren Verzögerung

Für schnellen Start

Eschwege. Die Wirtschaftsjunioren des Werra-Meißner-Kreises haben das Bundesverkehrsministerium aufgefordert, den Baubeginn der A 44 zwischen Bischhausen und Wehretal vorzuziehen und den baldigen Start der Arbeiten festzulegen. „Der Bau der A 44 wird den Menschen im Werra-Meißner-Kreis seit über 20 Jahren versprochen und ist für die wirtschaftliche Entwicklung der Region unverzichtbar“, sagt Rainer Weniger, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Werra-Meißner. Insoweit gebe es keinen vernünftigen Grund, die Fertigstellung durch fehlende Beschlüsse im Bundesverkehrsministerium nun unnötig zu verzögern.

Die heimische Wirtschaft und auch der überwiegende Teil der Bevölkerung fühlten sich trotz der zentralen Lage des Werra-Meißner-Kreises in Deutschland abgekoppelt und wirtschaftspolitisch vernachlässigt. Welchen positiven Einfluss die ortsnahe Anbindung an eine Autobahn haben könne, zeige deutlich die positive wirtschaftliche Entwicklung seit der Wende Anfang der 90er Jahre in Fulda und Bad Hersfeld. (D.S.)

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