Anschluss ans Hochgeschwindigkeits-Internet hat begonnen

Schnelles Internet für Schulen im Kreis: 17 Institution werden bis Jahresende angeschlossen

Schnelles Internet ist für die Schulen im Werra-Meißner-Kreis geplant.
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Schnelles Internet ist für die Schulen im Werra-Meißner-Kreis geplant.

Die Breitband Nordhessen GmbH hat in der vergangenen Woche damit begonnen, die Schulen im Werra-Meißner-Kreis an das Hochgeschwindigkeitsinternet anzuschließen.

An 17 Schulen im Landkreis sollen demnächst direkte Glasfaseranschlüsse installiert werden. Den Anfang haben jetzt die Valentin-Traudt-Schule und die Bilsteinschule in Großalmerode gemacht.

Zwei Bedingungen mussten nach Angaben von Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH, erfüllt werden, bevor mit den Arbeiten an den Schulen begonnen werden konnte. Zum einen musste das Glasfasernetz in den fünf nordhessischen Landkreisen ausgebaut werden, zum anderen ein Vertrag mit einem Generalunternehmer geschlossen werden.

Landrat: Krise hat gezeigt, dass wir schnell voranschreiten müssen

Letzterer wurde gerade mit der Weigand Bau GmbH geschlossen, die sich bereits um den Ausbau des nordhessenweiten Glasfasernetzes gekümmert hatte. Bis zum Jahresende sollen die Voraussetzungen geschaffen sein, dass die 17 Schulen das schnelle Internet nutzen können. Diese Maßnahmen seien ein weiterer Schritt zur Digitalisierung der Schulen im Landkreis. „Die Coronakrise hat einmal mehr gezeigt, dass wir hier schnell voranschreiten müssen“, sagt Landrat Stefan Reuß.

Neben dem Pilotprojekt in Großalmerode werden demnächst auch die Schulen in Rommerode, Herleshausen, Hessisch Lichtenau (Grundschule), Meißner (Grundschule, Feuerwehrheim und Jugenddorf), Neu-Eichenberg, Ringgau, Sontra, Waldkappel, Wanfried, Ulfen und Hundelshausen sowie die Jugendburg Ludwigstein hochgefahren.

50 Prozent der Ausbau-Kosten zahlt der Bund

„Mit dem Ausbau der Schulen macht die Region einen weiteren Schritt zur Erfüllung der nordhessischen Gigabitstrategie“, sagt Laurier. Diese Strategie hat zum Ziel, Glasfaser bis in die Gebäude für Unternehmen und Privathaushalten in den teilnehmenden Kommunen vorzubereiten.

92 Schulen werden in Nordhessen mit den Glasfaseranschlüssen versorgt. Zehn Prozent der Kosten von fünf Millionen Euro tragen die fünf nordhessischen Landkreise, 50 Prozent zahlt der Bund.

Breitbrand Nordhessen setzt sich für flächendeckend schnelles Internet ein

Die Breitband Nordhessen GmbH (BNG) setzt sich seit 2014 für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde erhalten. Die Gigabitstrategie der BNG soll außerdem die infrastrukturelle Basis für die Anbindung von 5G-Mobilfunkstandorten ermöglichen. 

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