Eschweger BG-Schüler erhalten Gründerpreis - Die Unternehmer von morgen

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Geschäftsideen von jungen Unternehmern: Die Sparkasse Werra-Meißner ehrt Schüler des Beruflichen Gymnasiums anlässlich des Deutschen Gründerpreis es für Schülerinnen und Schüler 

Für ihre innovativen Geschäftsideen haben jetzt Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Eschwege den Gründerpreis erhalten.  Zu den Erfindungen gehört ein Strohhalm, der Ko-Tropfen erkennt. 

Eschwege – Eine Brausekapsel, die ein herkömmliches Bier in ein Mischbier verwandelt und ein Strohhalm, der sich bei K.-o.-Tropfen im Getränk verfärbt, wurde von Schülerinnen und einem Schüler des Beruflichen Gymnasiums (BG) in Eschwege erfunden, anlässlich des Deutschen Gründerpreises für Schülerinnen und Schüler.

Für diese Geschäftsideen und den dafür erarbeiteten Businessplan erhielten die Jugendlichen am Donnerstag von der Sparkasse Werra-Meißner eine Urkunde und einen Geld-Check von 150 Euro. Auch das BG, vertreten durch Schulleiter Ekkehard Götting, Erwin Neugebauer und Imke Carl, wurde für die hervorragende Leistung der Gruppen ausgezeichnet. Sie unterstützten insgesamt fünf Teams des Beruflichen Gymnasiums und wurden mit einer Spende der Sparkasse im Wert von 500 Euro ausgezeichnet.

Gründungsklima in Deutschland fördern 

 „Ich bin sehr stolz auf die kreativen Ideen der Teams. Mit dem Preis wird das Gründungsklima im Land gefördert und potenziellen Unternehmern Mut gemacht“, betont Projektleiter Nils Leonhäuser der Sparkasse. Die „Safety Straw GmbH“ hat es mit der Idee, einen Strohhalm zu erfinden, der sich verfärbt, wenn K.o.-Tropfen im Getränk sind, bei dem bundesweiten Gründerwettbewerb auf Platz 148 geschafft. Samira Böttner, Lara Grabowski, Selina Fielker, Lena Köber und Tobias Zeuch kamen auf diese Geschäftsidee, da sich in ihrem Freundeskreis die Vorfälle mit K.o.-Tropfen stark häufen. Die Gruppen hatten anfangs im Wirtschaftsunterricht für das Projekt Zeit, am Ende haben sie jedoch viel Freizeit dafür geopfert.

Brauskapseln zur Bierverfeinerung 

Die Gruppe „Flavlt GmbH“, die Brausekapseln zum Verfeinern von Bier entwickelt hat, erreichte Platz 173. Celina Göke, Michelle Friman, Helena Sandrock, Luisa Held, Katrin Schneider und Lana Nafia Kniese werden das Preisgeld für ein gemeinsames Essen auf der Abschlussfahrt nutzen.

Bundesweit nahmen 3500 Schüler teil

Bundesweit nahmen rund 3500 Schülerinnen und Schüler in 824 Teams an dem Wettbewerb teil. Unter die besten 200 haben es zwei Teams des BG geschafft. Angemeldet haben sich die zwei Gruppen im Dezember 2018, als sie in der elften Klasse waren. Danach erstellten sie von Januar bis Mai einen fikiven Businessplan inklusive Marketingstrategie, Finanzplan und konnten zudem eine Website erstellen und ihre Geschäftsideen präsentieren. In dieser Phase standen den zehn Schülerinnen und einem Schüler besonders die Lehrkräfte des Wirtschaftsunterrichts, Ines Haberland und Erwin Neugebauer zur Seite. „Die Kinder waren sehr motiviert, es war eine andere Art des Lernens. Wir werden versuchen, beim nächsten Wettbewerb wieder teil zu nehmen“, erzählt Erwin Neugebauer.

Unternehmenspaten aus der Wirtschaft

Außerdem bekamen sie Unterstützung von einem Unternehmerpaten aus der Wirtschaft. Anschließend bewertete eine externe Jury aus Wirtschaftsexperten die Geschäftskonzepte und Ideen der zwei Schülerteams, mit positiven Resonanzen.

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