Schule fällt Montag  überall wegen Orkantief Sabine aus

Alle Schulen im Werra-Meißner-Kreis bleiben am Montag wegen des Orkatiefs Sabine geschlossen. 

Werra-Meißner.Im Werra-Meißner-Kreis fällt heute an allen Schulen der Unterricht aus. Das hat Landrat Stefan Reuß am Sonntagnachmittag nach einer Krisensitzung bekannt gegeben. Aufgrund der Vorhersagen und Sturmwarnungen haben sich Staatliches Schulamt und Schulträger für eine Komplettabsage entschieden. Der Schulbusverkehr findet ebenso wenig statt. „Die Schulen sind gehalten, eine Betreuung sicherzustellen“, sagt Landrat Reuß.

Sicherheit der Schüler hat höchste Priorität

Der Unterrichtsausfall hatte sich im Laufe des Sonntag abgezeichnet. Noch am Morgen stellte das Hessische Kultusministerium allen Eltern frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Gegen Mittag gaben immer mehr Schulen bekannt, dass bei ihnen kein Unterricht stattfinden wird. Am Nachmittag dann die Generalabsage. „Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler hat höchste Priorität, daher haben wir uns für diesen Schritt entschieden“, sagte Landrat Reuß gestern. In den Schulen werden Notgruppen eingerichtet.

Mit Beeinträchtigungen bei Bus- und Bahnverkehr ist zu rechnen 

Der Linienverkehr wird heute nach Angaben des Landkreises so weit wie möglich stattfinden. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) rechnet damit, dass der Zug- und Busverkehr beeinträchtigt wird. „Es muss durch umgestürzte Bäume oder andere Behinderungen mit Verspätungen, Ausfällen und Schienenersatzverkehr gerechnet werden“, sagt Sprecherin Sabine Herms. Der NVV empfiehlt, sich über das gebührenfreie Service-Telefon (0800/9 39 08 00) oder unter nvv.de über die aktuelle Situation zu informieren.

Bis  Sonntagabend noch keine größeren Schäden

Bis zum Abend hatte Sturmtief Sabine noch keine größeren Schäden angerichtet. Der Höhepunkt wurde für die Zeit zwischen null und drei Uhr erwartet. „Sabine wird kein Kyrill, eher so wie Friederike 2018“, sagt der lokale Wetterexperte Torsten Rost. Landrat Reuß hat dennoch die Bevölkerung gebeten, „mit Vorsicht und Umsicht zu handeln und nicht unbedingt erforderliche Wege im Freien zu vermeiden. Ebenso sollten die Wälder nicht betreten werden.“

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