Blaulicht

Sechs Wildunfälle innerhalb weniger Stunden

Zu spät: Wer einen Wildunfall nicht verhindern konnte, sollte zuerst die Unfallstelle absichern und dann die Polizei informieren.  
Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa
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Zu spät: Wer einen Wildunfall nicht verhindern konnte, sollte zuerst die Unfallstelle absichern und dann die Polizei informieren. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa

Insgesamt sechs Unfälle mit Wildtieren haben sich am Sonntagabend beziehungsweise in der darauffolgenden Nacht im Landkreis ereignet.

Werra-Meißner - Zwischen Reichensachsen und Langenhain erfasste ein Autofahrer gegen 5 Uhr morgens ein Reh, das nach dem Unfall zurück in den Wald lief. Am Sonntagabend gegen 21.35 Uhr stieß eine Frau mit ihrem Auto zwischen Rodebach und Hartmutsachsen mit einem Reh zusammen.

Der Schaden am Auto beträgt laut Polizei 1500 Euro. Einen ebenfalls hohen Sachschaden verursachte der Zusammenstoß mit einem Fuchs. Ein 20-jähriger Autofahrer kollidierte am Sonntagabend zwischen Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf mit dem Tier. Schaden 2000 Euro.

Ebenfalls ein Schaden von 2000 Euro entstand bei einem Wildunfall auf der B 400 bei Nesselröden. Dort hatte ein Autofahrer ein Reh erfasst, das Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist ein 32-jähriger Autofahrer bei Küchen mit einem Reh zusammengestoßen. Das schwer verletzte Tier musste an der Unfallstelle von seinen Leiden erlöst werden, berichtet die Polizei. Gegen Mitternacht stieß ein Autofahrer aus Hessisch Lichtenau auf der B 7 bei Waldkappel mit einem Reh zusammen.  Stefanie Salzmann

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