VIP-Empfang beim Open Flair: Sekt, Schnittchen und vier Kondome

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Vier Festivaltage, vier Kondome: Viel hatte Alexander Feiertag nicht gerade bei sich, wie Jürgen Zick im VIP-Bereich heraus fand.

Eschwege. Am Ende mussten sogar noch die Brandschützer anrücken, um zumindest ein bißchen Feuer in den VIP-Empfang zu bringen. So richtig langweilig war es den Promis auf ihrer kleinen Tour zwischen Schlosspark und Festivalgelände zwar nicht geworden, aber so richtig spannend ging es auch nicht gerade zu: „Was soll ich noch erzählen?“, hatte Marc Rathgeber schon bei der Begrüßung gefragt, „eigentlich wissen Sie ja schon alles.“

So bedankte sich der Vorsitzende des Arbeitskreises Open Flair wie jedes Jahr sehr höflich bei allen Sponsoren und Partnern aus der Region und bat sie dann nach einem ersten Sektchen hinein in den eigens gemieteten Reisebus: Damit ging es dann einmal rund um den Campingplatz, während Geschäftsführer Alexander Feiertag die wichtigen Damen und Herren mit allerlei Zahlen und Fakten rund um das Festival versorgte.

Eine interessante Information aber verschwieg er seinen Gästen dabei: Was er während der VIP-Tour, die auch zu Fuß über die eigens zum Flair gebaute neue Brücke über die Werra führte, stets in seinem Jute-Beutelchen mit sich führte, sagte er nicht. Als dann im Backstagebereich das Buffet eröffnet worden war und die prominenten Besucher sich bereits mit Sekt und Schnittchen eingedeckt hatten, kam der Inhalt dann aber doch zum Vorschein. Die beiden selbst ernannten Hauptbrandmeister der verrückten Feuerwehr Pico Bello förderten bei ihrer Durchsuchung nicht nur ein Bündel VIP-Kärtchen zu Tage, sondern auch vier Kondome.

Von Melanie Salewski

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