Eschweger Seniorenforum kritisiert Hindernisse im Zentrum

Eschwege. In den Fugen zwischen den gepflasterten Natursteinen hängt das Rad des Rollators fest. Der Parkplatz am Straßenrand ist viel zu knapp bemessen. Am kommenden Freitag tritt in Eschwege das Seniorenforum zusammen, mischt sich ein und diskutiert unter anderem über Bau- und Verkehrsprojekte in der Kreisstadt.

„Das Pflaster in der Innenstadt ist an einigen Stellen viel zu uneben und zu rau“, kritisiert Hartmut Zwilling vom Seniorenforum und nennt als Beispiel den Marktplatz. Senioren hätten Probleme mit schwierigem Untergrund – nicht nur die, die mit dem Rollator unterwegs sind. „Wir arbeiten daran, dass sich diese Fehler bei zukünftigen Bauprojekten nicht wiederholen.“

Zwilling und seine Mitstreiter wollen deswegen über die anstehenden Vorhaben diskutieren. Die Beteiligung an der Neugestaltung der Brückenstraße sowie am barrierefreien Fußwegenetz zur Innenstadt stehen in den nächsten Monaten und Jahren an und sind deswegen am Freitagnachmittag im Rathaussaal Thema.

Bei der Vorstellung der Brückenstraßen-Pläne im Seniorenforum hat Zwilling Schwächen im Detail ausgemacht. „Die Parkplätze sind im rechten Winkel zur Fahrspur angelegt“, sagt er. Für die Mehrzahl der Autofahrer sei das ein Komfortproblem, für Senioren ein oft unüberwindliches Hindernis.

„Ältere Menschen, die sich im Seniorenforum engagieren, können mitmachen, mitbestimmen und gemeinsam Ideen entwickeln“, erklärt Rigobert Gaßmann von der Stadt Eschwege. „Und sie haben die Möglichkeit, sich mit ihren Wünschen und Ideen selbst an die Stadtverwaltung beziehungsweise an den Bürgermeister zu wenden.“ Wichtig sei jedoch, neue Anregungen und Ideen zu bekommen. „Dazu ist die Mitarbeit möglichst vieler Bürger im Seniorenforum am 3. März notwendig.“

Mehr zum Thema in der gedruckten Freitagausgabe und im e-paper

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare