Neue CD "References"

Shiregreen präsentiert auf seinem neuen Album Songs über Songwriter

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Klaus Adamaschek alias Shiregreen präsentiert sein neues Album „References – Songs about Songwriters“ im Café Tausendschön in Eschwege.

Klaus Adamaschek präsentierte jetzt als Alleinunterhalter die Wohnzimmer-Version des Albums „References“ seiner neunköpfigen Band Shiregreen. Er widmete sie legendären Songwritern.

Sie waren begnadete Künstler. Sie waren stilprägende Ikonen. Aber vor allem waren sie Aktivisten mit Visionen einer modernen Gesellschaft und einer Politik der Zukunft. 

Shiregreen entführt seine Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise mit Stopps in den 60er, 70er und 80er Jahren, um das Leben und Wirken zahlreicher Singer-Songwriter zu beleuchten.

Reinhard Mey trifft Leonard Cohen: Mit Gitarre, Mundharmonika und seiner Stimme erschafft Adamaschek ein unterhaltsames Menü, das bei vielen Zuhörern Kindheitserinnerungen weckt. 

Shiregreen spielte auf Festivals in USA

Man nehme die Rhythmen berühmter Künstler sowie deren Lebensgeschichte, vereine beides in würzigen Songs und schmecke diese Komposition gekonnt mit einer Prise Humor ab. 

undwissen als Beilage serviert, ergeben diese Songs ein Programm, das gleichermaßen in die zwanglose, abendliche Atmosphäre eines Cafés, das liebevoll-zwielichtige Ambiente einer urigen Kneipe oder das ausgelassene Kollektiv eines Woodstock-Festivals passt.

Nur zu gut lässt sich daher nachvollziehen, dass der erste Gedanke eines Zuhörers lautet: „Ich kenne diesen Rhythmus. Ich kenne den Musiker. Aber ich kenne den Song nicht.“ Zum Hessentag in Kassel und zu den Bad Hersfelder Festspielen war Shiregreen bereits eingeladen; erst kürzlich spielte die Band bei ihrer USA-Reise auf verschiedenen Festivals.

Publikum gefiel Shiregreen

Aber: „Ich liebe es hier im Café. Es ist dieses besondere Flair, dieses Wohnzimmerambiente. Ich liebe es, wenige Meter vor unbekannten Zuhörern in solchen Räumen zu spielen“, betont Adamaschek den Unterschied zu den großen Bühnen. 

„Es hat mir hier sehr gut gefallen. Er präsentiert in dieser gemütlichen Atmosphäre viele musikalische Legenden“, resümiert Zuhörerin Ulrike Arnold und trifft damit die Meinung des Publikums in dem Café, das bis auf den letzten Stuhl gefüllt war.

Shiregreen von Bob Dylan inspiriert

Rock, Folk, Blues und Country sind die Stilrichtungen, in denen sich Adamaschek bewegt; Bob Dylan nennt er als die Person, die ihm in den vergangenen 13 Jahren und zwölf CDs als Ikone diente. 

Mit einer weichen, vollmundigen sowie treffsicheren Stimme, die viel Spannung und Talent fürs Geschichtenerzählen bereithält, gelingt es ihm, das Publikum in stillschweigender Aufmerksamkeit versinken zu lassen.

„One more Song“ ist dabei das Stück, das wie kein anderes für sein eigenes Wirken steht: „Wir brauchen wieder Protestlieder. Wir haben einen Milliardär als Präsidenten in Washington und einen Verrückten als Diktator in Pjöngjang. Wann, wenn nicht jetzt?“

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