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So sparen Verbraucher Geld bei Energie

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Von: Jessica Sippel

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Auch die Spritpreise sind so teuer wie nie: Beim Werra-Meißner-Kreis gibts Tipps für das Einsparen von Energie und damit zum Einsparen von Kosten.
Auch die Spritpreise sind so teuer wie nie: Beim Werra-Meißner-Kreis gibts Tipps für das Einsparen von Energie und damit zum Einsparen von Kosten. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Energie ist so teuer wie noch nie zuvor, seit einigen Monaten schießen die Preise für Kraftstoff, Strom und Heizöl in die Höhe.

Werra-Meißner – Mit den Alltagstipps des Werra-Meißner-Kreises können Verbraucher allerdings Geld sparen:

Strom

Unnötigen Stromverbrauch kann man einfach vermeiden. Zum Beispiel, indem man Elektrogeräte und das Licht in Räumen, die man nicht nutzt, ganz ausstellt. Das heißt: auch den Stand-by-Betrieb vermeiden, denn dieser verbraucht dauerhaft Strom.

Steckerleisten können helfen, mehrere Stromfresser auf einmal auszuschalten. Laut dem Werra-Meißner-Kreis spart dies sogar bis zu 100 Euro pro Jahr. Auch wer Glühlampen durch Led- oder Energiesparlampen ersetzt, spart Geld: bis zu 90 Euro pro Jahr in einem vierköpfigen Haushalt. Auch wer den Kühlschrank nicht lange geöffnet hält und beim Kochen einen Deckel benutzt, spart Strom.

Auch wer bei der Anschaffung neuer Geräte darauf achtet, dass diese möglichst energieeffizient sind, spart. Höhere Kosten für sparsame Geräte machen sich in der Regel schnell bezahlt.

Eine energieeffiziente Waschmaschine spart gegenüber einem Altgerät 25 Prozent Strom und 40 Prozent Wasser. Und wer den 30-Grad-Waschgang nutzt, statt dem 60-Grad-Gang, spart noch einmal mehr als die Hälfte an Strom.

Wärme

Vorhandene Wärme in Räumen sollte richtig genutzt werden, etwa durch schlaues Lüften. Statt das Fenster stundenlang gekippt zu lassen, ist kurzes Stoßlüften bei heruntergedrehter Heizung die effizienteste Variante. Die Fenster sollten zudem dicht sein, damit Wärme nicht nach außen dringt. Dichtbänder können hier vorübergehend entgegenwirken.

Heizungen sollten generell nicht durch schwere Vorhänge oder Möbel verdeckt werden und entlüftet sein. Eine Staubschicht auf der Heizung kann deren Leistung ebenfalls beeinträchtigen. In wenig genutzten Räumen sollte die Temperatur reduziert werden: Schon ein Grad spart sechs Prozent der Energie. Zudem rät die Kreisverwaltung dazu, die Rechnung durch Fachleute prüfen zu lassen, sollten die Heizkosten deutlich zu hoch sein.

Kraftstoff

Diesel und Benzin sind derzeit so teuer wie nie zuvor. Wer Sprit sparen möchte, kann zum Beispiel seine eigene Fahrweise beobachten und gegebenenfalls anpassen: Abruptes Beschleunigen und ständiges Bremsen verbrauchen deutlich mehr Kraftstoff. Wer dagegen gleichmäßig und vorausschauend fährt, das Auto auch mal rollen lässt und die Motorbremse ausnutzt, spart Sprit.

Alternativ kann man auch Fahrgemeinschaften bilden oder Laufen, beziehungsweise das Fahrrad nehmen, sollte der Weg nicht zu weit entfernt sein. Denn die häufigsten Fahrten in Deutschland sind Fahrten von unter fünf Kilometern, heißt es im Energiesparflyer der Kreisverwaltung. Kann man sein Ziel sogar mit dem Bus oder der Bahn erreichen, lohnen sich im Sinne des Klimas auch öffentliche Verkehrsmittel.

Konsum

Wer etwas Gutes für das Klima tun möchte, kann bedacht und nachhaltig konsumieren. Etwa, indem man Second-Hand-Kleidung und -Gegenstände statt Neuware kauft. Fündig wird man beispielsweise in den Gebrauchtwarenzentren in Eschwege und Witzenhausen.

Und wer Gebrauchtes verschenken oder tauschen möchte, kann es auf der Online-Börse auf schenk-hier-wmk.de anbieten. Bei regionalen Lebensmitteln wird auf lange Transportwege und somit auf einen Co2-Rucksack verzichtet. Zudem unterstützt man damit die hiesigen Landwirte.

Beratung beim Landkreis: Gabriele Maxisch, Umweltberatung, Tel. 0 56 51/ 302 47 51; Mail: gabriele.maxisch@werra-meissner-kreis.de oder bei Holger Schülbe, Klimaschutzmanager Tel. 0 56 51/ 302 47 52; Mail: holger.schuelbe@werra-meissner-kreis.de

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