Neugründung

Sie wollen nach den Sternen greifen - und gründen eine „Lokale Partnerschaft“

Wegweiser mit vielen Schildern.
+
Tradition bewahren, Zukunft gestalten: Wo geht die Reise in Sontra hin? Ein 14-köpfiges Gremium wirkt nun ganz aktiv bei der Erstellung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts mit.

Die Zukunft soll gestaltet und die Tradition bewahrt werden: In Sontra hat sich eine „Lokale Partnerschaft“ gegründet.

Sontra – Im Zuge des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (kurz Isek) hat sich in diesen Tag ein 14-köpfiges Gremium „Lokale Partnerschaft“ gebildet. Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft wirken nun ganz aktiv bei der Erstellung und Umsetzung des Konzepts mit.

Bürgermeister Thomas Eckhardt, der mit seinem Leitsatz „Tradition bewahren, Zukunft gestalten“ die Bürger aufforderte mitanzupacken, gibt sich zuversichtlich: „Unser Prozess wird von den Bürgern leben, die hinter dem Projekt stehen und die Idee mit Leben füllen. Mit der Bildung des Gremiums sind wir den ersten Schritt gegangen.“

Die Zukunft der Stadt Sontra

„Sontra ist eine tolle Stadt, mit einer faszinierenden Geschichte und einer sehr guten Entwicklung in den letzten Jahren. Trotzdem hat unsere Berg- und Hänselstadt noch großes Potenzial“, sagt Daniel Kohl, Kirchenvorstand. Er freut sich als Hänselmeister und „echter Sontraer Jung“ die Zukunft mitzugestalten.

Auch Axel Fahnert von der ASH spricht von einer Riesenchance, die Innenstadt noch zeitgemäßer zu gestalten. „Wir gehen Wege, die weg von Sontra aus dem Jahr 1995 führen. Die Innenstadt, in der Geschäft auf Geschäft folgt, gibt es so nicht mehr.

Es stehen mutige Entscheidungen an, um die Stadt für die Zukunft zu rüsten“, so Fahnert, der im Jahr 1999 mit seiner Frau das Juwelierfachgeschäft von Franz Kunze übernommen hat.

„Vielleicht können wir uns an dem Landgraf orientieren und nach den Sternen greifen.

Wolfgang Ewald

Wolfgang Ewald hat über Jahrzehnte die Stadt als Hänselmeister repräsentiert: „In einigen Punkten kann ich durch meine Erfahrung das Konzept voranbringen. Oftmals sind es Ideen, die seit Jahren schon existieren, aber nie umgesetzt wurden.“

Als der ehemalige Stadtbrandinspektor über die Erfolgsaussichten spricht, zitierte er Landgraf Karl von Hessen, der seine Bauvorhaben mit dem markanten Spruch „Groß gedacht, groß gemacht“ ankündigte.

„Vielleicht können wir uns an dem Landgraf orientieren und nach den Sternen greifen, aber dabei dürfen wir den Boden unter den Füßen nicht verlieren.“ (Von Marvin Heinz)

Dem Gremium angeschlossen haben sich:

  • Von der Aktionsgemeinschaft des Sontraer Handels: Christiane Bocksberger-Volkenant, Axel Fahnert
  • Von der Evangelischen Kirchengemeinde: Axel Aschenbrenner
  • Kirchenvorstand: Daniel Kohl
  • Von der Jugendförderung Sontra: Monique Laubach
  • Vom Awo-Seniorenwohnheim: Anette Schmidt
  • Hans-Karl Pippert (Architekt)
  • Der Bahnhofs-Investor Reinhard Ehmer
  • Stephan Wagner (Investor Villa Hesse)
  • Aus dem HAndwerk: Karl Gernhardt, Wolfgang Ewald
  • Von der IHK Kassel-Marburg/ Servicezentrum Werra-Meißner: Dr. Michael Ludwig
  • Thomas Eckhardt (Bürgermeister), Sigrid Ermisch-Huj (Bauverwaltung) und Stadtmanager Alexander Dupont

Der nächste Termin:

Am 28. September (18 Uhr) lädt die Stadt Sontra ins Bürgerhaus ein, dabei haben alle Bürger die Chance, ihre Ideen in Projektwerkstätten miteinzubringen. Folgende Themenschwerpunkte werden bearbeitet: Wohnen in der Stadt, Freiraumentwicklung, Soziale Nutzung und Angebote sowie die Innenstadtentwicklung mit Blick auf den Handel und den Verkehr. (mhz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare