2000 Euro für den Tierschutz

Sparda-Bank spendet dem Eschweger Tierschutzverein

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Eine Spende für den Tierschutz: Tierschutzvereinsvorstand René Grahl (links) und Mischlingshündin Clara freuen sich über die Spende der Sparda-Bank, die Filialleiter Stefan Riebold überreicht.

Eschwege – Die Aufgaben sind vielfältig. Die Arbeit wird zum weit überwiegenden Teil ehrenamtlich erledigt. Als eine von dreißig Einrichtungen in Hessen bekommt der Verein 2000 Euro von der Sparda-Bank.

Die Männer und Frauen vom Tierschutzverein Eschwege kümmern sich um herrenlose Tiere aus dem gesamten Werra-Meißner-Kreis.

Das Kreditinstitut unterstützt die Arbeit. Ausgewählt haben die Teilnehmer an einem Online-Ranking.

„Die 2000 Euro sind schon eine Größenordnung, die uns weiterbringt“, sagt Vorstandsmitglied Gudrun Schmidt. Üblicherweise fallen die Spenden deutlich kleiner aus. Nichtsdestotrotz sind Spenden ein wesentlicher Faktor bei der Finanzierung des Tierschutzvereins und des Tierheims an der Kuhtrift in Eschwege. Ein rund 160 000 Euro großes Jahresbudget muss finanziert werden.

Die Unterstützung der Kommunen ist eher zurückhaltend: 20 000 Euro geben die sechzehn Städte und Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis insgesamt pro Jahr und kaufen sich damit von ihrer ordnungspolizeilichen Pflicht zur Versorgung von Fundtieren frei. Vertragliche Vereinbarungen gibt es lediglich mit Berkatal, Waldkappel und Herleshausen, die übrigen Kommunen zahlen freiwillig und ohne Bindung 25 Cent pro Einwohner und Jahr an die Tierschutzorganisation.

28 Hunde und 48 Katzen werden gegenwärtig in der Einrichtung betreut. Für den stellvertretenden Vorsitzenden René Grahl ist das eine Belegung, die noch gut zu bewältigen ist.

Ein Tierpfleger mit einer Halbtagsanstellung unterstützt die ehrenamtlichen Helfer. Vor allem Fundtiere, seltener auch ausgesetzte Hunde oder Katzen werden regelmäßig aufgenommen. „Wer sein Tier nicht mehr haben möchte, sollte es wenigstens bei uns abgeben und nicht einfach irgendwo aussetzen“, appelliert Grahl an Tierhalter, die sich von ihrem Vierbeiner trennen wollen oder müssen. Das beherzigen aber längst nicht alle Menschen. „Kurz nach Einführung der Pferdesteuer fanden wir zwei Pferde, die am Tierheimtor angebunden zurückgelassen wurden“, berichtet Grahl.

Zu den dreißig hessischen Preisträgern gehören neben dem Tierheim in Eschwege ein Gnadenhof in Witzenhausen und ein Hilfsprojekt für rumänische Hunde in Rambach. „Jede gemeinnützige Organisation mit Sitz in Hessen kann sich um Spendengelder bewerben und auf der Homepage der Abstimmung stellen“, sagt Sparda-Bank-Filialleiter Stefan Riebold. Die Homepage: sparda-vereint.de

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