Vorstandschef Frank Nickel: Bilanz 2013 sehr zufriedenstellend

Sparkasse rechnet mit drei Jahren Wachstum

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Eschwege. Der Aufschwung ist nach Einschätzung der Sparkasse Werra-Meißner in der Region angekommen. „Unseren Kunden geht es so gut wie lange nicht mehr", sagte Sparkassen-Vorstandschef Frank Nickel.

Das Ergebnis der Sparkasse mit einer durchschnittlichen Bilanzsumme von 1,743 Milliarden Euro sei trotz anhaltend niedriger Zinsen „sehr zufriedenstellend“.

Gegenüber 2012 ist die Bilanzsumme der Sparkasse um 37 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn vor Steuren stieg um 1,3 Millionen Euro auf 10,6 Millionen Euro. Ein Teil davon wird, wie in den vergangenen Jahren, in die Rücklagen der Bank gesteckt. die Kernkapitalquote (die Kennziffer, die angibt, in welchem Verhältnis Kundenkredite durch das Eigenkapital abgedeckt sind) stieg von 11,9 auf 12,8 Prozent.

Auch für die Zukunft sieht Nickel seine Bank gut aufgestellt: „Wir haben eine gute Perspektive und rechnen für die kommenden drei Jahren mit moderaten Wachstumsraten in allen Geschäftsbereichen.“ Und dies, obwohl nach Einschätzung des Sparkassenchefs die Zinsen weiter niedrig bleiben werden und er „von einem nicht einfachen Umfeld an den Geld- und Kapitalmärkten“ ausgeht. Die Sparkasse sieht auch für die Region wie in ganz Deutschland eine positiv gestimmte konjunkturelle Entwicklung. „Die Bäume werden hier vielleicht nicht in den Himmel wachsen, aber sie wachsen“, sagte Nickel. Wie gut die Konjunktur derzeit im Werra-Meißner-Kreis laufe, zeige sich unter anderem darin, dass es im vergangenen Jahr keinerlei Kreditausfälle durch Firmenpleiten gegeben habe.

Im vergangenen Jahr hatte die Sparkasse im Werra-Meißner-Kreis fünf kleinere Filialen geschlossen und betreibt jetzt neben der Hauptniederlassung in Eschwege 16 Zweigstellen. Schließungen seien in diesem Jahr nicht vorgesehen, sagte Nickel.

Von Dieter Salzmann

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