Bilanz nach sechs Monaten positiv / Nickel: Konjunktur stabil

Sparkasse erwartet solides Jahresergebnis

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Sparkassen-Vorstandschef Frank Nickel.

Eschwege. Die Sparkasse Werra-Meißner zieht für das erste Halbjahr 2013 eine positive Bilanz und sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt. „Wir haben in den ersten sechs Monaten ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis erzielt“, sagte Sparkassen-Vorstandschef Frank Nickel. Beim Kreditvolumen erzielte die Sparkasse ein leichtes

Plus: 1,079 Milliarden Euro am Stichtag 30. Juni 2013 - das sind acht Millionen Euro mehr als zum Jahreswechsel. Die Kundeneinlagen gingen im gleichen Zeitraum von 1,141 Milliarden Euro auf 1,123 Milliarden Euro zurück. Für das laufende Jahr erwartet Nickel ein Betriebsergebnis vor Bewertung - also ohne Steuerabzug und Abschreibungen - in Höhe von 18 bis 19 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2012 erzielte die Sparkasse 17 Millionen Euro.

„Auch für das zweite Halbjahr 2013 lassen die Konjunkturprognosen für die deutsche Wirtschaft einer weiterhin stabilen Entwicklung entgegensehen“, sagte Nickel. „Nach unserer Einschätzung wird 2013 für unsere heimische Wirtschaft wieder ein ordentliches Jahr“, so der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende. Als Risiken nannte er die seiner Einschätzung nach noch nicht überwundene Finanzkrise. Auch die niedrigen Zinsen drückten das Ergebnis. Von dem zu erwartenden Gewinn will die Sparkasse den größten Teil zur Stärkung des Eigenkapitals verwenden. Momentan liegt dies bei 179 Millionen Euro.

„Damit erreichen wir schon jetzt eine Eigenkapitalquote von 12,5 Prozent, die erst vom Jahr 2020 an gilt“, sagte Nickel. Mit Blick auf die mögliche Fusion der VR-Bank Werra-Meißner mit der Hersfelder VR-Bank sagte Nickel, es gebe keinen Zusammenhang zwischen Größe und Erfolg. „Ein mittelgroßes regionales Kreditinstitut wie die Sparkasse ist sehr wohl in der Lage, die Anforderungen, die Kunden, Aufsicht und Träger stellen, jetzt und künftig zu erfüllen.

Von Dieter salzmann

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