Speedmarathon: Vor Ort bei Geschwindigkeitsmessung nahe Albungen

Hier entlang: Der Polizist Michael Kliebe zieht hier im Bild eine Autofahrerin aus dem Verkehr. Foto: Künemund

Albungen. Die einen ärgern sich, die anderen zeigen Einsicht und die Polizei macht schlichtweg ihren Job. Heute beim hessenweiten Speedmarathon ist auch an etlichen Stellen im Werra-Meißner-Kreis mit Handlasern die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern kontrolliert worden.

Wir haben drei Beamte an ihrem Posten nahe Albungen dabei begleitet und stellen drei Fälle exemplarisch vor:

1. Der Lkw-Fahrer: „Lkw mit 82 Kilometern pro Stunde“, schallt es aus dem Funkgerät des Polizisten Michael Söder. Der Kollege, der in einem Zivilfahrzeug an der B 27 auf Höhe der Bushaltestelle vor Albungen mit einem Handlaser Geschwindigkeits-Sünder ausfindig macht, gibt danach noch das Kennzeichen durch. 500 Meter weiter auf einem Parkplatz geht Söder schnellen Schrittes Richtung Fahrbahn und winkt den Brummi-Fahrer mit der Kelle raus. „Polizei, Verkehrskontrolle. Wissen Sie, warum wir Sie anhalten?“, fragt er.

Der Mann im Lkw darauf: „Nö.“ Er sei zu schnell gefahren, erklärt Söder. 60 Kilometer pro Stunde dürften Lastwagen auf Bundesstraßen nur fahren - die Überschreitung beträgt nach Toleranzabzug 19. „Zu schnell? Das können wir gleich vergessen, interessiert mich nicht“, sagt der uneinsichtige Herr am Steuer. „Sie haben Ihre Meinung, und wir machen hier unsere Arbeit“, antwortet Söder.

Wie es weiter ging und was ein Handy-Sünder und ein zu rasender Senior zu erzählen hatten, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der Werra-Rundschau und im E-Paper.

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