Spielplatz mit viel Wasser im Eschweger Schwimmbad

Spielen mit Wasser: Die jüngsten Besucher des Eschweger Schwimmbades dürfen sich auf ein zusätzliches Angebot freuen. Bis zum Sommer 2017 soll der Wasserspielplatz fertig sein. Archivfoto: Rother

Eschwege. Mit den detaillierten Entwürfen soll so schnell wie möglich ein Planungsbüro beauftragt werden. Baubeginn wird gleich nach der Sommersaison sein. Im kommenden Jahr rechnen Geschäftsführer Markus Lecke und Ralf Herrmann, technischer Leiter der Stadtwerke, mit der Fertigstellung des Wasserspielplatzes im Eschweger Schwimmbad.

Im Sommer 2017 fertig

„Im Sommer 2017 werden unsere Gäste das neue Außengelände nutzen können“, kündigt Lecke an. Im Wirtschaftsplan der Stadtwerke Eschwege, die das Schwimmbad am Schwalbenpfad betreiben, sind in diesem Jahr 200 000 Euro für die Gestaltung des Areals vorgesehen. Insgesamt wird die Anlage zwischen 220 000 und 230 000 Euro kosten. „Mit der Investition werden wir die Familienattraktivität des Bades weiter steigern“, sagt Bürgermeister Alexander Heppe, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke ist.

Vor allem die jungen Schwimmbadbesucher werden mit dem zusätzlichen Angebot angesprochen. Auf der Liegewiese vor dem überdachten Kleinkindbecken und dem Rutschenturm soll der Wassergarten entstehen. Der ist in mehrere Bereiche unterteilt. Damit sollen die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen befriedigt werden. Kleinkinder bekommen eine abgetrennte Spielzone, die etwas älteren Mädchen und Jungen finden auf sie zugeschnittene Spielgeräte. Sitzplätze laden Eltern zum Verweilen ein und ermöglichen die entspannte Beaufsichtigung der Kinder. Gerätschaften wie auch die Wasserspiele sind auf die Benutzer abgestimmt.

„Die sportlichen Benutzer unseres Schwimmbades werden das Angebot wohl eher weniger nutzen, auf Familien ist es aber genau zugeschnitten“, so Lecke. Wichtig: Wasser und Sand beziehungsweise Erde sollen nicht vermischt werden. „Wir wollen keinen Matschspielplatz bauen“, sagt Herrmann. Entstehen soll ein „attraktiver Gegenpol zu den Badeseen“.

Die Entscheidung zur Schließung des Eschweger Freibades vor einigen Jahren war nicht ohne Kritik geblieben. Wirtschaftliche Gründe – anstehende Investitionen in Millionenhöhe und steigende Betriebskosten – waren von den Stadtwerken und der Kreisstadt Eschwege als Eigentümerin des Energieversorgungsunternehmens genannt worden.

Investitionen

Gleichzeitig wurden Investitionen in das Hallenbad und das Freigelände angekündigt. Zuletzt war ein mit Millionenaufwand entstandenes Multifunktionsbecken eröffnet worden. Vom übernächsten Sommer an soll den Badegästen dann auch das umgestaltete Freigelände zur Verfügung stehen. „Wir werden ganz bewusst erst nach Beendigung der Sommersaison mit den Arbeiten am Wasserspielplatz beginnen, um die Ruhe unserer Gäste auf der Liegewiese im Sommer nicht mit Baulärm zu stören“, sagt Lecke.

Vor dem Sommer und bis zum Beginn der Badesaison 2017 wären die Arbeiten zeitlich nicht mehr zu schaffen gewesen.

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