Ferienprogramm

Sportjugend Werra-Meißner bietet Schülern Kart-Rennen und Geocaching

Mit Tempo durch den Parcours: Die Jugendlichen schlängelten sich mit dem Kart zwischen den Pylonen auf dem Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule in Eschwege hindurch.
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Mit Tempo durch den Parcours: Die Jugendlichen schlängelten sich mit dem Kart zwischen den Pylonen auf dem Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule in Eschwege hindurch.

Kartfahren oder Geocaching bereicherten den Ferienalltag von etwa 20 Kindern. Angeboten wurde das Programm von der Sportjugend Werra-Meißner. Nicht nur die Kinder waren begeistert.

Eschwege/Hitzerode – Mit dem Kart durch einen Parcours aus Pylonen und mit dem GPS-Gerät durch Hitzerode: damit konnten sich die Schüler im Werra-Meißner-Kreis in den Herbstferien beschäftigen. Bei den beiden Ferienangeboten waren rund 20 Kinder mit von der Partie.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Veranstalter verunsichert und haben sich bereits im Vorfeld viele Fragen gestellt und Gedanken zur Umsetzung gemacht. Allerdings war auch schnell klar: „Das fehlende Miteinander wollen wir ein bisschen abfangen, indem mit kleinen Angeboten Abwechslung in den Ferienalltag gebracht wird“, sagten die Veranstalter.

Kartfahren mit dem MSC Werratal Witzenhausen

Zum Auftakt des Ferienprogramms fanden sich die Jugendlichen auf dem Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule in Eschwege ein. Hier durften sie es sich auf dem Sitz eines PS-Boliden des MSC Werratal Witzenhausen gemütlich machen. „Kartfahren ist der beste Einstieg in den Autorennsport. Und er macht jede Menge Spaß“, versprach Laura Heckmann.

Die Jugendsprecherin blickte in viele strahlenden Augen und berichtete: „Kaum einer saß überhaupt schon mal in einem Kart oder hat ein solches Gerät gesteuert. Aber schnell wurde auch dem Letzten bewusst, warum der Kartsport eine Sportart ist, bei der man nicht einfach nur Runden fährt.“ Denn in dem Parcours durften die aufgestellten Hütchen nicht einfach umgefahren werden. Das stellte sich für die Jugendlichen als gar nicht mal so einfach heraus.

Geocaching in Hitzerode

Beim zweiten Angebot des Ferienprogramms drehte sich alles ums Navigieren per GPS-Gerät. Die Jugendlichen lernten den Umgang mit dem GPS-Gerät beim Geocaching in Hitzerode. Dabei wurden unterschiedliche Fragen beantwortet, die sich die Teilnehmer bei der Nutzung der GPS-Geräte zwangsläufig stellen mussten: Wie richte ich mich aus, um den richtigen Weg zu finden? Warum wird die Strecke bis zum Ziel wieder größer, wenn sie bislang immer kürzer wurde? Aber auf dem Plan stand auch die Frage, wie erkenne ich eigentlich wo Norden, Süden, Westen und Osten ist? Doch nicht nur Fragen zum Gerät spielten bei dem Programmpunkt eine Rolle. Die Jugendlichen wurden auch auf ihr Allgemeinwissen getestet. Denn, um die nächsten Koordinaten herauszufinden, mussten sie Wissensfragen lösen.

Fazit von Teilnehmern und Sportkreis Werra-Meißner

„Der Tag war unheimlich schön und ich freue mich schon jetzt auf die Veranstaltungen in den Osterferien“, sagte etwa die Schülerin Maura Schott. Auch die Organisatoren zeigten sich im Anschluss an das Ferienprogramm im Herbst zufrieden.

Das nächste Großprojekt der Sportjugend steht noch auf dem Prüfstein: Mit den nordhessischen Sportjugenden soll im Januar eine zweite Skifreizeit realisiert werden. „Wir arbeiten derzeit an einem umfangreichen Konzept, um unsere Teilnehmer und das Team ausreichend zu schützen“, sagte Heckmann, die mit dem Organisationsteam das Infektionsgeschehen stets im Blick hat. (Marvin Heinz)

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