Sechstägige Fahrt der Sportjugend Werra-Meißner

Mit flotten Schwüngen über die rote Piste: Ski- und Snowboardfreizeit in den Chiemgauer Alpen

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Spaß im Schnee: In den Chiemgauer Alpen haben die Jugendlichen aus dem Werra-Meißner-Kreis viel Spaß beim Skilaufen.

Zu einer sechstägigen Reise in die Chiemgauer Alpen ist die  Sportjugend Werra-Meißner aufgebrochen. Geboten wurde eine Ski- und Snowboardfreizeit.

Vor allem die rote Rennstrecke in den Chiemgauer Alpen wird den Teilnehmern der Skifreizeit der Sportjugend Werra-Meißner in Erinnerung bleiben: „Bei der ersten Abfahrt schnallte der eine oder andere seine Ski noch ab, später unten angekommen, kam gleich die Bitte, noch mal dieselbe Strecke zu fahren“, berichtet Laura Heckmann, die die sechstägige Reise geplant hat. Und so wurde diese Piste so lange gefahren, bis jeder in sauberen Schwüngen hinunterkam.

Laura Heckmann aus Reichensachsen war lange unsicher, ob die Ski- und Snowboardfreizeit überhaupt stattfinden kann. Wenige Tage vor dem Anmeldeschluss zählte die Jugendsprecherin der Sportjugend Werra-Meißner nur wenige Anmeldung. Die Mindestteilnehmerzahl von 14 Jugendlichen war nicht erreicht. Aber dann meldeten sich doch noch Jugendliche an. 

Auf der roten Piste zeigen die jungen Skiläufer aus dem Werra-Meißner Kreis schon nach wenigen Tagen, was sie bei der Skifreizeit auf den Brettern gelernt haben

Die erst durch eine Kooperationsvereinbarung der nordhessischen Sportjugend möglich gemachte Reise in das im Skigebiet Winklmoosalm und Steinplatte wurde zu einem vollen Erfolg. Die Teilnehmer, die zwischen zwölf und 17 Jahre alt waren, bekamen die besten Schneebedingungen, perfektes Material und großzügig gestaltete Zimmer geboten. „Aber viele waren anfangs schockiert“, erzählte Heckmann mit einem Lächeln auf den Lippen, „es gab kein Mobilfunkempfang.“ Der Offline-Modus brachte einen positiven Nebeneffekt mit sich: „Jede freie Minute wurde mit Spielen und Reden verbracht, das Telefon wurde gar nicht benötigt.“

Es ging direkt auf die Piste 

Nach Kennenlernspielen am ersten Abend ging es am Folgetag bei strahlendem Sonnenschein direkt auf die Piste. Die Anfänger nahm Meike Gundlach unter ihre Fittiche. Dank ihrer guten Ausbildung konnte die aus Großalmerode kommende Lehrerin den Jugendlichen die ersten Schwünge beibringen. Schon am ersten Nachmittag wurde die erste blaue Piste abgefahren.

Gundlach war zufrieden: „Die sehr einfache Piste direkt neben dem Lift war optimal für Anfänger geeignet.“

Homogene Gruppe 

Die Betreuer haben die Jugendlichen so eingeteilt, dass die Gruppen möglichst homogen waren. Heckmann versicherte: „Jeder kam mit seinen Fertigkeiten auf den Brettern auf seine Kosten und machte Fortschritte.“ Während der zwei weiteren Skitage, die von viel Neuschnee geprägt waren, bekamen die Teilnehmer immer mehr Freiheiten. Treffpunkte wurde vereinbart, sodass niemand bei den Abfahrten abhandengekommen ist. Auch ohne Skier, Snowboard, Schnee und Schwünge bekamen die Jugendlichen einiges geboten. 

Während einer Wanderung schimmerte der Schnee im Schein der angezündeten Fackeln: „Das war eine ganz besondere Atmosphäre.“ Am letzten Abend hatte jedes Zimmer die Aufgabe, einen Beitrag für den letzten Abend zu entwerfen. Und spätestens dort wurde den Teilnehmer ins Gedächtnis gerufen, welche unvergesslichen Erlebnisse in der Gemeinschaft hinter ihnen liegen.

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