Brückenbauer der Kulturen

Sportkreis Werra-Meißner bildet Übungsleiter zu Integrationsbeauftragten aus

Edmund Pliefke übergab ein Präsent an Mayar Pardes aus Afghanistan, der beim Boxclub Eschwege aktiv ist.
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Edmund Pliefke übergab ein Präsent an Mayar Pardes aus Afghanistan, der beim Boxclub Eschwege aktiv ist.

Sie haben es geschafft und sind nun Integrationsbeauftragte. Sieben Übungsleiter aus dem Werra-Meißner-Kreis haben die Ausbildung jetzt abgeschlossen.

Werra-Meißner - In 150 Unterrichtsstunden an zehn Wochenenden, einem Vorbereitungskurs, zahlreichen Übungsstunden in den Sportvereinen und vielen Arbeitsstunden zu Hause haben sie die Interkulturelle Übungsleiterausbildung beim Sportkreises Werra-Meißner belegt und nun abgeschlossen.„Wir können nun das Erlernte weitergeben“, freut sich Boxtrainer Diar Osman vom Box-Club Eschwege bei der Abschlussfeier auf dem Gelände des Eschweger Rudervereins.

Das einmalige Angebot wurde durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport in Form des Programms „Integration für Sport“ gefördert. Der Sportkreis-Integrationsbeauftragte Edmund Pliefke lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Die Realisierung dieses Angebots war nur mit vereinten Kräften möglich und das haben wir eindrucksvoll geschafft.“ Die Teilnehmer seien nun auch wichtige Brückenbauer zwischen den Kulturen, sagt Diana Bruch, Prüferin des Landessportbund Hessen. „Sie haben die besondere Chance weitere Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten in ihre Vereinsgruppen einzuladen, um die Vielfalt und interkulturelle Öffnung in Ihren Vereinsgruppen zu fördern und zu unterstützen“, so Bruch weiter.

Integrationsbeauftragt sind nun: Ann-Sophie Döring (TSV Frieda), Alberto Barcenas (SSC Bad Sooden Allendorf), Venera Schneider (Wintersportclub Kassel), Marcela Catalan Naranjo (Sportfreunde Bad Sooden-Allendorf), Elena Keller (1. Eschweger Verein für Gesundheitssport) sowie Mayar Pardes und Diar Osman (beide Box-Club Eschwege).  mhz

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