Sportkreis hat Inklusionsbeauftragte -  Brückenbau als Berufung

Lea Hüther im Portrait
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Lea Hüther ist 26 Jahre alt, Masterstudentin der Sozialen Arbeit und ab sofort eine von fünf Sportkreis-Inklusionsbeauftragten in Hessen.

Im Sport ist die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung seit Jahren tief verankert. Noch immer aber bestehen zugleich Barrieren. Der Sportkreis werra-meißner will das jetzt ändern.

Eschwege – Im deutschen Sport ist die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung bereits seit Jahren tief verankert. Noch immer aber bestehen zugleich Barrieren, die den Zugang zu Vereinsangeboten erschweren. Die Sportjugend Hessen und der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte (LVKM) wollen das in Hessen ändern und haben deshalb gemeinsam das neue Projekt „Mit dir inklusiv im Sport – Sport-Inklusionslotsen für die Hessischen Sportkreisjugenden“ gestartet. Für den Sportkreis Werra-Meißner ist ab sofort Lea Hüther aus Eschwege zuständig.

Im Gespräch sagt die 26-jährige ehemalige Fußballerin des SV Reichensachsen: „Ich verstehe mich als Bindeglied zwischen Vereinen, Familien, aber insbesondere Kindern und Jugendlichen mit Handicap, denen der Zugang zu vereinsgebundenen Sportangeboten erleichtert werden soll.“ Das Projekt wird durch die Aktion Mensch und das hessische Ministerium des Inneren und für Sport gefördert.

Sportlandschaft inklusiver gestalten 

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Sportkreises, dem LVKM Hessen sowie der Sportjugend Hessen will die Masterstudentin der Sozialen Arbeit Mut machen, Ängste abbauen und einen Teil dazu beitragen, die Sportlandschaft im Werra-Meißner-Kreis insgesamt inklusiver zu gestalten: „Die Möglichkeit, die Faszination Vereinssport mit ihrem einzigartigen Gemeinschaftsgefühl erleben zu dürfen, sollte jedem offenstehen. Kinder und Jugendliche, ganz gleich ob mit oder ohne Beeinträchtigung, sollten die Chance haben, wohnortnah den für sie passenden Sportverein finden zu können.“

Flächendeckendes Netzwerk schaffen 

Mit dem Ziel, langfristig ein möglichst flächendeckendes Netzwerk an inklusiven Sportangeboten anbieten zu können, möchte Hüther diesen Weg als Ansprechpartnerin und Brückenbauerin, die selbst seit frühester Kindheit stets positive Erfahrungen in diversen Vereinen sammeln durfte, begleiten.

Werra-Meißner eine von fünf Modellregionen hessenweit  

Der Sportkreis Werra-Meißner ist eine von fünf Modellregionen, in denen das Projekt umgesetzt wird. Weitere Regionen sind der Hochtaunuskreis, der Kreis Bergstraße, die Region Fulda-Hünfeld und die Region Kassel. „Wir haben uns um dieses Projekt bei der Sportjugend Hessen und beim LVKM beworben und freuen uns, dass wir zu den fünf von 23 Sportkreisen gehören, die einen Inklusionslotsen bekommen“, sagte der Inklusionsbeauftragte des Sportkreises, Erik Hogreve: „Vereine, die ihr Angebot inklusiver gestalten wollen, können sich bei Bedarf ebenfalls an die Lotsen wenden.“

Weitere Informationen finden Interessierte unter mitdirinklusivimsport.de oder auf Instagram auf der Seite inklusivimwmk.

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