Felix Martin ist der neue Kreisschülersprecher

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Viele Ziele fest im Blick: Felix Martin ist neuer Kreisschülersprecher. Die Arbeit des Kreisschülerrates will er bekannter machen. „Auch als Schüler kann man viel erreichen“, sagt er.

Werra-Meissner. Als Felix Martin zum Schulsprecher der Beruflichen Schulen in Eschwege gewählt wurde, änderte er an einer Tafel als Erstes den Namen seines Amtes in Schülersprecher um und erntete großen Applaus. „Ich bin ja kein Pressesprecher für die Schulen“, sagt er. Jetzt ist der 18-Jährige aus Langenhain auch zum Kreisschülersprecher gewählt worden.

Im Kreisschülerrat ist Martin erst seit Kurzem aktiv. „Ich dachte immer, die sind total unproduktiv, weil man gar nichts von denen gehört hat.“ Das soll sich jetzt ändern. Sein Ziel ist es, die Probleme und Anliegen der knapp 10 000 Schüler im Werra-Meißner-Kreis anzupacken und gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Kreisschülerratsvorstandes etwas zu bewegen. „Viele können das gar nicht glauben, aber auch als Schüler kann man was erreichen“, sagt Martin. Dabei verweist er auf erste Erfolge: Für Aufenthaltsräume auf allen Ebenen der Beruflichen Schulen hat er sich ebenso eingesetzt, wie dafür, dass die Schüler aller Bereiche und Schulzweige in den Pausen im Gebäude bleiben dürfen. „Da wird es jetzt bald eine Testphase geben.“

Um die Bekanntheit zu steigern, hat Felix Martin in der vergangenen Woche die Facebook-Seite „Kreisschülerrat Werra-Meißner“ eingerichtet. Mithilfe dieser Plattform sollen die Schüler im Kreis über die Arbeit des Rates informiert werden. Gleichzeitig können sie sich mit Fragen und Problemen auf diesem Weg an den Rat wenden.

Engagiert zeigt sich Martin, der 2015 sein Abitur machen will, auch auf politischer Ebene. Mit Gleichgesinnten hat er in diesem Jahr die Grüne Jugend Werra-Meißner-Kreis gegründet. Eine Karriere in der Politik („Ich hätte nichts dagegen, in den Landtag gewählt zu werden“) ist allerdings nur Plan B. Sein Traum ist es, die RTL Journalistenschule in Köln zu besuchen, um sich dort als Nachrichtensprecher ausbilden zu lassen. Viele Menschen zu erreichen, würde dann sicher kein Problem mehr sein.

Von Lasse Deppe

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