SPD-Parteitag: Heimische Delegierte sprechen von "positiver Strahlkraft"

Begeistert von der Stimmung in der Arena Berlin: (von links) Karl Montag, Christa Angerhausen und Thomas Eckhardt haben den Unterbezirk Werra-Meißner beim SPD-Parteitag am Sonntag vertreten. Foto: privat

Werra-Meißner. Martin Schulz wurde am Sonntag in Berlin einstimmig zum Parteichef und Kanzlerkandidaten gewählt. Mit dabei waren die drei Delegierten des Unterbezirks Werra-Meißner Christa Angerhausen, Thomas Eckhardt und Karl Montag.

Christa Angerhausen (Wehretal), Thomas Eckhardt (Sontra) und Karl Montag (Eschwege) haben nach eigener Aussge an einem „historischen Parteitag“ teilgenommen. 100 Prozent Zustimmung für Martin Schulz als Parteichef und Kanzlerkandidat - mehr geht nicht. Dementsprechend war die Stimmung in der Arena Berlin. „Diese gute Stimmung und die positive Strahlkraft des Parteitags bringen wir mit in den Werra-Meißner-Kreis“, sagt ein euphorisierter Karl Montag am Tag danach.

Der Zug, mit dem die drei Unterbezirks-Delegierten nach Berlin aufbrachen, beförderte an diesem Sonntagmorgen viele Menschen mit der gleichen Leidenschaft: Sozialdemokratie. Mit dabei waren neben Delegierten aus Nord- und Südhessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen auch der Bezirksvorsitzende der nordhessischen SPD Manfred Schaub, der Ex-Finanzminister Hans Eichel und der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann aus Göttingen.

Die Stimmung in der Halle sei „außerordentlich gut“ gewesen, berichten Angerhausen, Eckhardt und Montag. Sie habe sich mehr und mehr gesteigert. Vom Einlauf der beiden starken Männer der SPD, Martin Schulz und Sigmar Gabriel, über die Begrüßung der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die Rede von Martin Schulz bis hin zur Verkündung des Abstimmungsergebnisses von 100 Prozent, das die saarländische Ministerpräsidentenanwärterin Anke Rehlinger übernahm.

13 000 neue Mitglieder verzeichnete die SPD bundesweit, seit bekannt wurde, dass Schulz gegen Angela Merkel (CDU) antritt. „Wir hoffen, dass es jetzt auch im Werra-Meißner-Kreis viele neue Parteieintritte geben wird“, sagt Karl Montag.

Auf der Rückfahrt wurde im überfüllten Bordrestaurant des Zuges beim Bier mit den vielen anderen Delegierten der Parteitag bereits analysiert. „Wir wollen möglichst viel von diesem Ereignis in den Kreis übertragen.“ (ts)

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