Straßenmeistereien im Kreis sind auf Eis und Schnee vorbereitet

Werra-Meißner. Der erste Schnee ist in der Region bereits gefallen. Und damit hoffen auch die Autofahrer, dass ihre Wege möglichst frei sind. Um das so gut es geht zu gewährleisten, hat die Arbeit von Hessen Mobil für den Winter 2013/2014 bereits im Sommer begonnen.

 "Wir bekommen unser Salz im Frühbezug zu günstigeren Konditionen. Daher haben wir uns natürlich schon eingedeckt", sagt Daniela Czirjak, die bei Hessen Mobil für das Gebiet Osthessen und somit auch für den Werra-Meißner-Kreis zuständig ist.

Bei den drei Meistereien im Kreis Witzenhausen, Meißner und Ringgau sind insgesamt etwa 3000 Tonnen Salz eingelagert. Bei Bedarf kann noch auf eingelagertes Salz an verschiedenen Stützpunkten, zum Beispiel bei Cornberg, zurückgegriffen werden.

Hessen Mobil betreut etwa 725 Kilometer Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen außerhalb von Städten und Gemeinden. Aufgrund der Größe der Bezirke werden für den Winterdienst Großfahrzeugen benutzt. "Die Räum- und Streufahrzeuge sind mit automatischen, computergesteuerten und wegabhängigen Streueinrichtungen ausgerüstet", erklärt Daniela Czirjak. Diese Fahrzeuge können das Streusalz je nach Fahrgeschwindigkeit und Fahrbahnbreite dosieren.

Um den kompletten Kreis abzudecken, stehen zwölf Unimogs sowie bei Bedarf sieben Fremdunternehmer bereit.

Gestreut wird ein mit Magnesiumchlorid-Lösung angefeuchtetes Streusalz, das zu 70 Prozent aus Salz und zu 30 Prozent aus einer Salzlösung besteht. "Das verteilt sich gleichmäßig, haftet sehr gut und erzielt schon bei kleiner Menge große Tauwirkung", erklärt Czirjak.

Auch die Einsatzpläne sind bereits erstellt. Dabei konnte das Straßen und Verkehrsmanagement auf die Erfahrung der vergangenen Jahre zurückgreifen. "Wir kennen die Brennpunkte", sagt Czirjak.

Von Claudia Stehr

Mehr über den Winterdienst und ein Interview zum Thema Räum- und Streupflicht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Witzenhäuser Allgemeine.

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